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Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall
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BeitragVerfasst am: Do Feb 07, 2008 1:57 pm    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



Robert Jasiek schrieb:
> Wie kann man unter Vista, wenn die Windows-Firewall deaktiviert ist,
> im Netzwerk- und Freigabecenter zu einem Öffentlichen Netzwerk die
> "Netzwerkerkennung" und die "Freigabe von Dateien" ausschalten?
>
> Beim Versuch, diese Parameter auszuschalten, gibt es den Hinweis, Sie
> können Ihr Firewallprogramm [gemeint ist aber nur: die
> Windows-Firewall] dazu verwenden, diese Einstellungen zu ändern. Das
> geht aber - ich habe es ausprobiert - nur, wenn die Windows-Firewall
> eingeschaltet ist. Deaktiviert man die Windows-Firewall anschließend,
> so werden die beiden Parameter vom Betriebssystem wieder automatisch
> auf An geschaltet.

Es dürfte dann wohl vielmehr so sein, daß in Vista das alles immer
an ist und man mit diesen Schaltern im Netzwerk- und Freigabecenter
nur enstprechende Ausnahmeregeln für die Windows Firewall definiert
bzw. (de)aktiviert.

Es stellt sich allerdings die Frage, warum Du die Windows Firewall
überhaupt aussschalten möchtest, und dann auch noch in "öffentlichen"
Netzwerken?

> In Zeitschriften wird empfohlen, in einem Öffentlichen Netzwerk beides
> auf Aus zu stellen. Was aber nun nicht geht. Was also tun? Privates
> Netzwerk statt Öffentliches Netzwerk wählen und warum?

Das was Vista als Privates Netzwerk bezeichnet ist aber noch offener.
Damit ist eben nicht "geheim" oder "geschützt" auf Hostebene gemeint,
sondern der Betrieb in einem anderweitig geschützten, vertrauenswürdigem
Netzwerk, eben einem privaten Netz.


Gruß
JPM
.
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BeitragVerfasst am: Do Feb 07, 2008 2:49 pm    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



On Thu, 07 Feb 2008 13:57:11 +0100, Jens Peter Moeller
<dev-null-use-reply-adress [at] phpug-hamburg.de> wrote:
>Es dürfte dann wohl vielmehr so sein, daß in Vista das alles immer
>an ist und man mit diesen Schaltern im Netzwerk- und Freigabecenter
>nur enstprechende Ausnahmeregeln für die Windows Firewall definiert
>bzw. (de)aktiviert.

Hm, das klingt plausibel.

>Es stellt sich allerdings die Frage, warum Du die Windows Firewall
>überhaupt aussschalten möchtest, und dann auch noch in "öffentlichen"
>Netzwerken?

Weil mir jeder Experte (nicht nur hier) empfohlen hat, keine zwei
PFirewalls gleichzeitig zu betreiben. (Ich nutze eine andere
PFirewall.)

>Das was Vista als Privates Netzwerk bezeichnet ist aber noch offener.
>Damit ist eben nicht "geheim" oder "geschützt" auf Hostebene gemeint,
>sondern der Betrieb in einem anderweitig geschützten, vertrauenswürdigem
>Netzwerk, eben einem privaten Netz.

Also ein Inselnetzwerk ohne Anschluss an die weite Welt? Aha. Dann
kommt also nur "Öffentliches Netzwerk" infrage, wenn man von zu Hause
ins Internet will.
.
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Michael H. Fischer



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Beiträge: 3538

BeitragVerfasst am: Do Feb 07, 2008 3:08 pm    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



Robert Jasiek schreibselte am 07. Feb 2008:

> Weil mir jeder Experte (nicht nur hier) empfohlen hat, keine zwei
> PFirewalls gleichzeitig zu betreiben. (Ich nutze eine andere
> PFirewall.)

Warum hörst du dann nur halb auf die Experten, die dir sicherlich auch
unisono empfohlen haben, die Windows Firewall anstelle der "anderen
PFirewall" zu verwenden?

Frag ja nur

Michael H. Fischer
--
Freeware und Antworten rund um NT/W2K/XP: http://www.derfisch.de/
Windows Tuning Mythen: http://www.derfisch.de/Tuning-Mythen.html
.
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BeitragVerfasst am: Do Feb 07, 2008 6:53 pm    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



Hallo,

Sebastian G. <seppi [at] seppig.de> wrote:
> Michael H. Fischer wrote:
>> Robert Jasiek schreibselte am 07. Feb 2008:
>>> Weil mir jeder Experte (nicht nur hier) empfohlen hat, keine zwei
>>> PFirewalls gleichzeitig zu betreiben. (Ich nutze eine andere
>>> PFirewall.)
>> Warum hörst du dann nur halb auf die Experten, die dir sicherlich auch
>> unisono empfohlen haben, die Windows Firewall anstelle der "anderen
>> PFirewall" zu verwenden?
> Hm... ud das hilft gegen die inherenten Schwachstellen von Windows Vista
> genau wieviel?

Auf jeden Fall nicht weniger als die "andere Personal Firewall", die ja
auch nicht *unterhalb* des Windows IP-Stacks agieren wird ...

Tschuess,
Juergen Ilse (juergen [at] usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname (auch wenn er Teil einer Mailadresse ist) ist nur ein Name,
nicht mehr und nicht weniger ...
.
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BeitragVerfasst am: Do Feb 07, 2008 8:30 pm    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



On Thu, 7 Feb 2008 15:08:02 +0100, "Michael H. Fischer"
<M.H.Fischer [at] gmail.com> wrote:
>Warum hörst du dann nur halb auf die Experten, die dir sicherlich auch
>unisono empfohlen haben, die Windows Firewall anstelle der "anderen
>PFirewall" zu verwenden?

Keineswegs einstimmig. Hier gibt es manche die das raten; es gibt auch
reichlich (deutlich mehr sogar) andere Experten, die das Gegenteil
raten.

Eine Firewall ist nur so gut wie der Benutzer in der Lage ist, sie
richtig zu konfigurieren. Bei der Windows Firewall sehe ich mich
völlig außerstande, sie gut zu bedienen; sie ist schlicht
benutzerunfreundlich. Bei Jetico2 finde ich (der ich ein Freund von
Regeln bin) es (oberhalb der Paket-Ebene, in die ich mich immer noch
einarbeiten muss) leicht, einen sinnvollen Regelsatz zu erstellen und
upzudaten.

Diejenigen, die raten, a) nur die Windows Firewall und nur für
eingehenden Verkehr oder b) gar keine PFirewall zu verwenden, erklären
aber auch nicht, warum das sicherer sein soll als eine andere
PFirewall für ein- und ausgehenden Verkehr zu verwenden. Da halte ich
mich doch viel lieber an meine praktischen Beobachtungen, welcher
Verkehr von Windows Firewall versus Jetico2 jeweils geblockt wurde.
Bei Jetico2 stelle ich immer wieder fest, das alles, von ich an
Blocken erwarte, auch geblockt wurde. (Und manchmal wird etwas mehr
geblockt, aber besser zu defensiv als lückenhaft.)

Die Ratschläge (a) oder (b) mögen auf sehr viele populäre PFirewalls
zutreffen, die vor Löchern nur so strotzen. Bei wirklich guten
Firewalls wie Jetico2 kann ich diese Meinung nicht teilen.

(Und ja, mein Firewall-Konzept ist umfassender, als nur aus dem
Einsatz einer PFirewall zu bestehen.)
.
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Sebastian G.



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Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: Do Feb 07, 2008 9:03 pm    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



Robert Jasiek wrote:

> On Thu, 7 Feb 2008 15:08:02 +0100, "Michael H. Fischer"
> <M.H.Fischer [at] gmail.com> wrote:
>> Warum hörst du dann nur halb auf die Experten, die dir sicherlich auch
>> unisono empfohlen haben, die Windows Firewall anstelle der "anderen
>> PFirewall" zu verwenden?
>
> Keineswegs einstimmig. Hier gibt es manche die das raten; es gibt auch
> reichlich (deutlich mehr sogar) andere Experten, die das Gegenteil
> raten.
>
> Eine Firewall ist nur so gut wie der Benutzer in der Lage ist, sie
> richtig zu konfigurieren.


Eine Firewall ist aber auch nur hoechstens so gut wie ihre Implementierung,
auch der kluegste User kann eine schlechte Implementierung nicht ausgleichen.

> Bei der Windows Firewall sehe ich mich
> völlig außerstande, sie gut zu bedienen; sie ist schlicht
> benutzerunfreundlich. Bei Jetico2 finde ich (der ich ein Freund von
> Regeln bin) es (oberhalb der Paket-Ebene, in die ich mich immer noch
> einarbeiten muss) leicht, einen sinnvollen Regelsatz zu erstellen und
> upzudaten.


Bei beiden sehe ich mich ausser Stande, selbst triviale notwendige
Regelsaetze erstellen zu koennen. Und letztere ist eine bekannte schlechte
Implementierung, ist daher ohnehin unbrauchbar.

> Die Ratschläge (a) oder (b) mögen auf sehr viele populäre PFirewalls
> zutreffen, die vor Löchern nur so strotzen. Bei wirklich guten
> Firewalls wie Jetico2 kann ich diese Meinung nicht teilen.


Kann es sein, dass du blind bist?
.
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BeitragVerfasst am: Do Feb 07, 2008 9:33 pm    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



Hallo, Sebastian,

Du (seppi) meintest am 07.02.08:

>> Das ist jetzt genau so "hilfreich" wie der Rat: Dann wirf doch das
>> Hausschloss weg, denn Einbrecher finden immer einen Weg.

> 1. Der Zweck eines Schlosses ist nicht der Schutz vor Einbrechern,
> sondern die deutliche explizite Mitteilung des Privatheitswunsches.

Du irrst mal wieder. Das Schloss sollte auch "wirksam" sein. Ein
Bindfaden mit dem dranhängenden Schild "Dies ist ein Schloss" reicht
nicht.

Viele Gruesse!
Helmut

.
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Sebastian G.



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Beiträge: 83

BeitragVerfasst am: Do Feb 07, 2008 10:02 pm    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



Helmut Hullen wrote:

> Hallo, Sebastian,
>
> Du (seppi) meintest am 07.02.08:
>
>>> Das ist jetzt genau so "hilfreich" wie der Rat: Dann wirf doch das
>>> Hausschloss weg, denn Einbrecher finden immer einen Weg.
>
>> 1. Der Zweck eines Schlosses ist nicht der Schutz vor Einbrechern,
>> sondern die deutliche explizite Mitteilung des Privatheitswunsches.
>
> Du irrst mal wieder. Das Schloss sollte auch "wirksam" sein. Ein
> Bindfaden mit dem dranhängenden Schild "Dies ist ein Schloss" reicht
> nicht.


Quotemardern kann ich auch. In dem Satz, den du weggelassen hab, erwaehnte
ich, dass die Versicherung die minimalen Vortzben setzt.
.
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BeitragVerfasst am: Do Feb 07, 2008 10:07 pm    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



Hallo,

Robert Jasiek <jasiek [at] snafu.de> wrote:
> On Thu, 7 Feb 2008 15:08:02 +0100, "Michael H. Fischer"
> <M.H.Fischer [at] gmail.com> wrote:
>>Warum hörst du dann nur halb auf die Experten, die dir sicherlich auch
>>unisono empfohlen haben, die Windows Firewall anstelle der "anderen
>>PFirewall" zu verwenden?
> Keineswegs einstimmig. Hier gibt es manche die das raten; es gibt auch
> reichlich (deutlich mehr sogar) andere Experten, die das Gegenteil
> raten.

Dann weisst du ja jetzt hoffentlich, um welche Experten du lieber
einen grossen Bogen machen solltest ...

> Eine Firewall ist nur so gut wie der Benutzer in der Lage ist, sie
> richtig zu konfigurieren.

Korrekt.

> Bei der Windows Firewall sehe ich mich völlig außerstande, sie gut zu
> bedienen; sie ist schlicht benutzerunfreundlich.

Im Gegenteil: sie kommt (im Gegensatz zu vielen Produkten von Dritt-
herstellern) mit einer brauchbaren Defaultkonfiguration daher und ist
nicht schwieriger sondern fuer den Laien eher *leichter* zu handhaben
als die meisten "Personal Firewalls" ...

> Bei Jetico2 finde ich (der ich ein Freund von Regeln bin) es (oberhalb
> der Paket-Ebene, in die ich mich immer noch einarbeiten muss) leicht,
> einen sinnvollen Regelsatz zu erstellen

Das wage ich zu bezweifeln ...

> Diejenigen, die raten, a) nur die Windows Firewall und nur für
> eingehenden Verkehr oder b) gar keine PFirewall zu verwenden, erklären
> aber auch nicht, warum das sicherer sein soll als eine andere
> PFirewall für ein- und ausgehenden Verkehr zu verwenden.

Der folgende Artikel aus dem MS Technet erklaert es dir (achte auf den
letzten "Mythos" der dort durch Erklaerungen zerstoert wird):

http://www.microsoft.com/technet/technetmag/issues/2006/05/SecurityMyths/default.aspx

> Da halte ich mich doch viel lieber an meine praktischen Beobachtungen,
> welcher Verkehr von Windows Firewall versus Jetico2 jeweils geblockt wurde.

.... und hast dabei doch nicht das Wissen, um wirklich zu beurteilen,
was denn da im Netz vor sich geht ... Und das soll dein Sicherheits-
konzept sein? Na dann herzliches Beileid ...

> Die Ratschläge (a) oder (b) mögen auf sehr viele populäre PFirewalls
> zutreffen, die vor Löchern nur so strotzen. Bei wirklich guten
> Firewalls wie Jetico2 kann ich diese Meinung nicht teilen.

Wann haettest du denn Grund, ausgehenden Verkehr zu blockieren?
Doch nur, wenn du bereits Software auf deinem System laufen hast, die
fuer dich unerwuenschtes tut (oder krasser ausgedrueckt: Wenn die Mal-
ware sich schon in dein System hineingefressen hat). Was nuetzt es aber
zu diesem Zeitpunkt noch, Verkehr zu blocken, wo der Rechner doch ohne-
hin schon verseucht ist (zumal bei einem verseuchten Rechner die Wirk-
samkeit der Personal Firewall bestenfalls noch Gluecksache waere)?

Tschuess,
Juergen Ilse (juergen [at] usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname (auch wenn er Teil einer Mailadresse ist) ist nur ein Name,
nicht mehr und nicht weniger ...
.
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 08, 2008 1:25 am    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



On Fri, 08 Feb 2008 00:30:24 +0100, Thomas Dreher
<vagabond [at] linuxsumpf.de> wrote:
>nicht die
>entsprechenden Kenntnisse um einen Paketfilter zu konfigurieren. Wenn du
>wirklich an der Wirkungsweise und Konfiguration von Sicherheitslösungen,
>inbesondere Paketfilter interessiert bist, dann besorg dir ein Buch und
>les dich rein.

Welches empfiehlst du, das verständlich genug ist, von einem
typischen, aber interessierten PC-Nutzer verstanden zu werden?

>Jetico2 ist designbedingt nicht in der Lage, den versprochenen
>Schutz zu bieten

Wo liegt (im Unterschied zur Windows-Firewall) deiner Meinung nach das
Problem?
.
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 08, 2008 7:57 am    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



Robert Jasiek <jasiek [at] snafu.de> writes:

> On Fri, 08 Feb 2008 00:30:24 +0100, Thomas Dreher
> <vagabond [at] linuxsumpf.de> wrote:
>>nicht die
>>entsprechenden Kenntnisse um einen Paketfilter zu konfigurieren. Wenn du
>>wirklich an der Wirkungsweise und Konfiguration von Sicherheitslösungen,
>>inbesondere Paketfilter interessiert bist, dann besorg dir ein Buch und
>>les dich rein.
>
> Welches empfiehlst du, das verständlich genug ist, von einem
> typischen, aber interessierten PC-Nutzer verstanden zu werden?

Ich habe hier unter anderem:

TCP/IP Netzwerk- Administration von Craig Hunt

Ohne ein solides Wissen, was TCP/IP denn so macht, kann man keinen
Paketfilter konfigurieren.

>>Jetico2 ist designbedingt nicht in der Lage, den versprochenen
>>Schutz zu bieten
>
> Wo liegt (im Unterschied zur Windows-Firewall) deiner Meinung nach das
> Problem?

Zusätzlicher Code, mit dem versucht wird, zu filtern, was nicht zu
filtern ist. Dadurch eine größere Angrifffläche, nicht deterministisches
Verhalten des TCP/IP-Stacks, Performanceverlust.


Gruß

Thomas
.
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 08, 2008 9:26 am    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



Juergen Ilse schrieb:
> Hallo,
>
> Robert Jasiek <jasiek [at] snafu.de> wrote:

>> Hijacken anderer laufender Prozesse: Eine Firewall, die so etwas nicht
>> merkt, taugt nichts.
>
> Wenn du damit auch das nutzen anderer Prozesse zur Kommunikation meinst,
> waeren damit *ausnahmslos* *alle* handelsueblichen Personal Firewalls
> untauglich. Weitere Informaionen zu dem Thema sowie Belege fuer meine
> Behauptung findest du hier:
>
> http://ulm.ccc.de/ChaosSeminar/2004/12_Personal_Firewalls

Ein bisschen alt, oder?

> Auch wenn in diesem Vortrag von vor einem Jahr das von dir verwendete
^^^^^^^^^^^^^^
| Termin: 13.12.2004

> Produkt nicht getestet wurde, ist unzweifelhaft, dass eine ganze Reihe
^^^^^^^^^^^^^
> der angefuehrten Kritikpunkte auch auf dieses Produkt zutreffen.

Uri, bist Du es? ;-)

Ich habe mir das Produkt noch nicht angesehen. Und Du?

>> Der Technet-Artikel benennt zwar einige Bedenken, unter welchen
>> Umständen eine Firewall nicht wirkt (dummer Nutzer oder schlechte
>> Firewall). Der Umkehrschluss ist: Sie kann wirken, wenn der Nutzer
>> mitdenkt (und keine Flying Pigs mitnimmt) und die Firewall was taugt.
>
> Eigentlich haettest du ja eine Merkbefreiung wegen absoluter Lern-
> unfaehigkeit verdient ...

Wenn ich mir ansehe, mit welcher "Sorgfalt" Du Deine Postings verfasst,
wäre ich mit solchen Forderungen an Deiner Stelle etwas vorsichtiger ...

> Juergen Ilse (juergen [at] usenet-verwaltung.de)

ciao Ralph (ralph [at] brot-fuer-kinder.info)
.
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 08, 2008 9:33 am    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



Sebastian G. schrieb:
> Helmut Hullen wrote:
>
>> Hallo, Sebastian,
>>
>> Du (seppi) meintest am 07.02.08:
>>
>>>> Das ist jetzt genau so "hilfreich" wie der Rat: Dann wirf doch das
>>>> Hausschloss weg, denn Einbrecher finden immer einen Weg.
>>
>>> 1. Der Zweck eines Schlosses ist nicht der Schutz vor Einbrechern,
>>> sondern die deutliche explizite Mitteilung des Privatheitswunsches.
>>
>> Du irrst mal wieder. Das Schloss sollte auch "wirksam" sein. Ein
>> Bindfaden mit dem dranhängenden Schild "Dies ist ein Schloss" reicht
>> nicht.
>
>
> Quotemardern kann ich auch. In dem Satz, den du weggelassen hab, erwaehnte
> ich, dass die Versicherung die minimalen Vortzben setzt.

Das bedeutet also, dass alle, die keine Hausratversicherung haben
(solche Leute gibt es wirklich) ihr Schloss wegwerfen sollen?
.
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 08, 2008 12:07 pm    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



* Robert Jasiek <jasiek [at] snafu.de> schrieb:

> On Fri, 08 Feb 2008 07:57:55 +0100, Thomas Dreher
>>Zusätzlicher Code, mit dem versucht wird, zu filtern, was nicht zu
>>filtern ist.
>
> Und wieso macht die Windows-Firewall das auf der eingehenden
> Paketebene besser?

Na, weil sie das Unmögliche erst gar nicht versucht.

Gruß, Heiko
--
<URL:http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/erst-lesen-dann-schreiben>
<URL:http://www.lugbz.org/documents/smart-questions_de.html>
<URL:http://www.iks-jena.de/mitarb/lutz/usenet/Firewall.html>
<URL:http://www.stud.tu-ilmenau.de/~traenk/dcsm.htm>
.
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 08, 2008 12:16 pm    Titel: Netzwerkeinstellungen bei deaktivierter Windows-Firewall Antworten mit Zitat



* Robert Jasiek <jasiek [at] snafu.de> schrieb:

> On Thu, 7 Feb 2008 23:16:29 +0100, "Michael H. Fischer"
> <M.H.Fischer [at] gmail.com> wrote:
>>Da hast du dein tiefgreifendes Wissen über Netzwerke, Protkolle,
>>Betriebssysteminterna und sinnvolle Regelsätze ausreichend eindrucksvoll
>>unter Beweis gestellt.
>
> Natürlich kann man mit ausgiebigem Wissen dazu die Sicherheit, die
> eine Firewall leistet, erheblich erhöhen. Dass man eine Firewall auf
> Protokoll/Paketebene noch nicht optimal nutzt, heißt doch aber nicht
> (wie von dir und manchen anderen hier immer wieder suggeriert wird),
> dass der Firewalleinsatz nutzlos wäre.

Das ist nicht das Thema. Vielmehr wird davon abgeraten,
Wunderelixiere, sprich sog. Personal bzw. Desktop-Firewalls, zu
verwenden. Sie können nämlich bauartbedingt gar nicht das leisten,
was der jeweilige Hersteller, der mehr oder weniger schamlos das
kundenseitige Unwissen schamlos ausnutzt, vollmundig verspricht.

Hinreichend aktuelle Windows-Versionen bringen in Sachen "Firewall"
alles mit, was Otto Normalverbraucher braucht.

> Indem ich die Firewall auch für Paketüberwachung nutze, gelten
> wenigstens die Defaults der Firewall dafür (soweit ich sie nicht
> eingeschränkt habe, weil ich irgendwo doch schon verstanden habe,
> dass das möglich ist und Sinn macht, weil ich zB ein bestimmtes
> Protokoll nicht nutze).

Dazu braucht man keine "Firewall". Was nicht genutzt wird, kann
nicht missbraucht werden. Sprich, um sicherzustellen, dass ein nicht
vorhandender Dienst missbraucht wird, braucht es keine Firewall. Wink
Anfragen werden vom TCP/IP-Stack des Betriebssystems standardkonform
abgelehnt.

Tipp:
http://www.iks-jena.de/mitarb/lutz/usenet/Firewall.html#Verarsche

Gruß, Heiko
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