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Günther Innerhofer
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 25
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Verfasst am: Mi März 14, 2007 10:03 pm Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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"Reinhard Müller" <doom [at] web.de> schrieb
> Die einen hacken DX10, die anderen schreiben sich ihre eigenen Renderpfade
> für die Hardware. Wer braucht schon Vista? ;)
.... ich erinnere da mal nur an alte Spiele, wo es für 3d-Beschleunigung noch
kein DX gab, ... viele haben wahrscheinlich auch nie gedacht dass jemals ein
guter Glide-Wrapper hervorgebracht wird, der mit jeder Grafikkarte tadellos
und ohne Performanceeinbruch funktioniert ... dann auf einmal "glidos" und
"zeckensacks glidewrapper" sowie "dgvoodoo", das sogar DOS-Glide problemlos
unterstützt.
mfg
Günther Innerhofer
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Heinz Boehringer
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 152
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Verfasst am: Do März 15, 2007 7:02 am Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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Hallo Günther,
> Wie wir alle wissen, wird unser Freund Bill Gates kein DX-10 für WinXP auf
> den Markt brinen, damit alle schön brav auf WinVista umsteigen müssen, die
> in des Genuss der DX10-Features kommen wollen, obwohl es eigentlich keinen
> Grund gibt, sich den VistaUnsinn reinzuziehen.
>
sehe ich auch so.
> Nun hat die Cracker-Gruppe NGEN ein XP-compatibles DX10 veröffentlicht und
> verspricht dadurch (geänderte Hardwareansteuerung) einiges an
> Performancezuwachs auch für DX9-Grafikchips und DX9-Spiele.
naja, wes braucht.
>
> Da sich DX ja bekanntlich sehr schwer downgraden lässt, würde mich, bevor
> ich mir ev. meine mittlerweile hunderte Stunden installierte und
> ausoptimierte Spielepartition ruiniere, interessieren, ob dies schon jemand
> ausprobiert hat und welche Erfahrungen er damit gemacht hat.
>
sag bloss, Du hast noch nie etwas von DirectX Buster gehoert!
http://www.dxbuster.de/
Gruss
Heinz
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Heinz Boehringer
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 152
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Verfasst am: Do März 15, 2007 12:14 pm Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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Hallo Andreas,
>>> Was genau sind denn nun spezielle DX10-Features, die man nicht mit einer
>>> DX9-GraKa ebenfalls darstellen kann?
>>
>> Dx10 soll z.B. realistisches Wasser ermöglichen. Also z.B. Wellen wenn
>> du ins Wasser gehst oder etwas rein wirfst usw.
>
> Ach Du meine Güte! Na dann ist für mich ja jetzt schon klar, dass ich
> weder Vista noch DX10 je brauchen werde! Mich nervt es schon seit Jahren,
> dass die Mehrheit der Spieler (und damit auch die Designer) sich eher für
> das graphische Gedöhns als die Spielkonzepte und Inhalte interessieren.
> Ich glaube, langsam werde ich wirklich zu alt, zum Computerspielen...
> Schade eigentlich.
>
willkommen im Club, ich will auch Commander Keen zurueck.:-)
Gruss
Heinz
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Dirk Wolfgang Glomp
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 468
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Verfasst am: Do März 15, 2007 3:21 pm Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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Andreas Zeller schrieb:
> Am 15.03.2007, 09:12 Uhr, schrieb White-Fang <wolf [at] white-Fang.de>:
>
>> Dirk Wolfgang Glomp schrieb:
>>
>>> Was genau sind denn nun spezielle DX10-Features, die man nicht mit einer
>>> DX9-GraKa ebenfalls darstellen kann?
>>
>> Dx10 soll z.B. realistisches Wasser ermöglichen. Also z.B. Wellen
>> wenn du ins Wasser gehst oder etwas rein wirfst usw.
>
> Ach Du meine Güte! Na dann ist für mich ja jetzt schon klar, dass ich
> weder Vista noch DX10 je brauchen werde! Mich nervt es schon seit
> Jahren, dass die Mehrheit der Spieler (und damit auch die Designer)
> sich eher für das graphische Gedöhns als die Spielkonzepte und Inhalte
> interessieren. Ich glaube, langsam werde ich wirklich zu alt, zum
> Computerspielen... Schade eigentlich.
Nein, auch junge Menschen können hohe Ansprüche beim Spielen haben, das ist
kein Merkmal zum alt sein. Ich finde auch, das der spielerische Inhalt zu
sehr vernachlässigt wird. Ich begrüße aber den wachsenden Realismus der sich
auch durch eine verbesserte Grafik zum Ausdruck bringt.
So wie ich verstanden habe, wurde bei vista das ganze Treiberkonzept
neu entwickelt, so das damit dann die Spiele-Hersteller(soweit auf vista
umgestellt) leichter haben ihre Spiele zu entwickeln.
....und dann mal schauen...
Dirk
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Andreas Zeller
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 236
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Verfasst am: Fr März 16, 2007 11:44 am Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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Am 15.03.2007, 15:21 Uhr, schrieb Dirk Wolfgang Glomp
<dirk [at] freecrac.dyndns.org>:
> Andreas Zeller schrieb:
>> Am 15.03.2007, 09:12 Uhr, schrieb White-Fang <wolf [at] white-Fang.de>:
>>
>>> Dirk Wolfgang Glomp schrieb:
>>>
>>>> Was genau sind denn nun spezielle DX10-Features, die man nicht mit
>>>> einer
>>>> DX9-GraKa ebenfalls darstellen kann?
>>>
>>> Dx10 soll z.B. realistisches Wasser ermöglichen. Also z.B. Wellen
>>> wenn du ins Wasser gehst oder etwas rein wirfst usw.
>>
>> Ach Du meine Güte! Na dann ist für mich ja jetzt schon klar, dass ich
>> weder Vista noch DX10 je brauchen werde! Mich nervt es schon seit
>> Jahren, dass die Mehrheit der Spieler (und damit auch die Designer)
>> sich eher für das graphische Gedöhns als die Spielkonzepte und Inhalte
>> interessieren. Ich glaube, langsam werde ich wirklich zu alt, zum
>> Computerspielen... Schade eigentlich.
>
> Nein, auch junge Menschen können hohe Ansprüche beim Spielen haben, das
> ist
> kein Merkmal zum alt sein. Ich finde auch, das der spielerische Inhalt zu
> sehr vernachlässigt wird. Ich begrüße aber den wachsenden Realismus der
> sich
> auch durch eine verbesserte Grafik zum Ausdruck bringt.
Im Prinzip gebe ich Dir recht, ich freue mich auch auf die Zeiten, wo wir
nur noch eine Brille aufsetzten oder einen Helm/Hut als Schnittstelle...
Bis dahin finde ich Realismus allerdings nicht zielführend. Ich habe mich
z.B. sehr gefreut, bei Oblivion reiten zu können. Und was musste ich dann
in Foren lesen: da beschwerten sich ein paar Teens, dass sie vom Pferd aus
nicht kämpfen konnten und führten lang und breit aus, welche Vor- und
Nachteile der Kampf zu Ross hat. *g* Unter dem Gesichtspunkt von Realismus
haben sie natürlich recht aber wenn man Oblivion als das sieht, was es
ist, nämlich ein Spiel, dann muss/sollte man auch die Regeln akzeptieren.
Und die heisst nun einmal: das Pferd ist nur zur Fortbewegung. Und wer
bereits dutzende Dungeons und RPG-Länder _zu_fuss_ bereist hat, weiss ein
Pferd durchaus zu schätzen. (Ich weiss, Oblivion ist nicht das erste RPG
mit Pferden.)
--
Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben, dass wir alle
irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber
nicht. Und das wird uns langsam klar. - Fight Club
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Benjamin Gawert
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 236
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Verfasst am: Fr März 16, 2007 11:22 pm Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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* Günther Innerhofer:
>> Mal abgesehen davon dass die Betrachtung, ob Vista Unsinn ist ...
>
>
> ... dann soll mir mal jemand ein paar wirklich sinnvolle Eigenschaften
> nennen, die WinXP nicht hat. Bis auf die Festplattenverschlüsselung (die
> aber die Versionen für den Normalverbraucher nicht unterstützen), die
> standardmäßige TV-Wiedergabemöglichkeit und den unnötigen grafischen
> Firlefanz der Menüs ist mir nichts aufgefallen.
Dann hast Du nicht genau genug hingesehen (oder schlichtweg nicht
hinsehen wollen). Unter der Haube hat sich eine Menge getan, angefangen
vom Powermanagement, dem Treibermodell, dem erwähnten Abschied von der
Altlast GDI, der gesteigerten Sicherheit und vielen anderen Dingen.
*Wenn* es Dich wirklich interessieren würde (woran ich aufgrund der
Formulierung Deiner Postings erhebliche Zweifel habe) dann hättest Du
z.B. in den letzten c't-Artikeln ausreichend Informationen über die
ganzen Änderungen finden können, die unter der Haube noch viel
zahlreicher sind als die, die einem sofort ins Auge springen.
> Bis jetzt fallen mir nur
> Argumente dagegen ein:
>
> - die halbjährlich notwendige Aktivierung aller nicht-OEM-Versionen
Stimmt, das ist schlecht. Aber schon bei Windowsxp geht ohne WGA kaum
noch was.
> - unnötig hohe Hardwareanforderungen, damit sich auch Otto Normalverbraucher
> (der nur Office u. ähnliches einsetzt) einen neuen PC zulegen muss (wieviel
> hat da Microsoft wohl von der Hardwareindustrie "gesponsert" bekommen ?).
Jaja, das alte Märchen von den utopischen Hardwareanforderungen, welches
bei jeder neuen Windowsversion in schlecht informierten Kreisen
rumgeschoben wird. Richtig wird das aber auch durch andauerndes
Wiederholen auch nicht...
FYI: Vista läuft auf halbwegs moderner Hardware (d.h. auf PCs der
letzten ~5 Jahre) kaum langsamer als Windowsxp. Einzig die
RAM-Anforderungen sind etwas höher (Vista mit 512MB läuft wie Windowsxp
mit 256MB bzw. Vista mit 1GB etwa wie Windowsxp mit 768MB), und wer
unbedingt Aero Glass will braucht halt eine DX9-fähige Grafikkarte mit
Pixel Shader 2.0 und WDDM-Treibern (also sowas wie eine Radeon 9600 bzw.
Geforce FX5200, beide inzwischen auch schon knapp 4 Jahre alt!),
ansonsten reicht auch eine Geforce2MX oder Radeon 7000.
Vista läuft hier prima auf zwei alten Rechnern (einem Dell Dimension
8100 P4 1.5GHz, 1GB RDRAM, Geforce FX5200, und eine HP x2000 P4 2GHz,
1GB RDRAM, Geforce 6600 256MB; beide jetzt knapp 5,5 bzw. 4,5 Jahre
alt), und auch nicht langsamer wie Windowsxp zuvor.
> Für diese Anwendungen reichte vor nicht allzu langer Zeit sogar ein alter
> 486er oder Pentium-1 mit Win98. Nun braucht man schon nur wegen des
> Betriebssystems einen 2GHz-Prozi und mind. 1GB RAM.
Klar, früher war ja natürlich alles besser, schon klar. Dass schnelle
Hardware aber nicht für das Betriebssystem, sondern für moderne
Anwendungen, die im Gegensatz zu Vista wirklich oftmals massig
Ressourcen brauchen, entwickelt wird, scheint Dir entgangen zu sein.
Natürlich konnte man auch auf einem 486er Texte schreiben oder im
Internet surfen, aber auch nur mit damaliger Software ging das in
akzeptabler Geschwindigkeit. Mit halbwegs moderner Software, die z.B.
auch zum Betrachten von Webseiten mit Flash-Inhalt benötigt wird, gerät
die "Arbeit" auf dem 486er schon zur Zerreisprobe - sofern der Kram auf
der alten Mühle überhaupt noch läuft...
> - bei WinXP kommen jetzt nach 6 Jahren immer noch im Monatstakt
> Sicherheitspatches raus; d.h. dass das ach so sichere Vista auch für die
> nächsten 5 Jahre nicht mal halbwegs sicher sein wird.
Dass Vista aber vielleicht die Löcher, die bei Windowsxp noch geflickt
werden mussten, schon garnicht mehr hat ist Dir wohl nicht gekommen...
> Microsoft hat bestimmt
> im Vorfeld nicht mehr ausgebügelt und getestet als bei WinXP.
Doch, genau das hat MS getan. Kein Windows zuvor hat derart lange
Testzeiträume durchlaufen. Abgesehen davon kannst Du wie gesagt davon
ausgehen, dass die Löcher, die bei Windowsxp über die letzten knapp 5,5
Jahre gefunden und gefixt wurden, in Vista garnicht mehr vorhanden sind.
> Die neue
> Devise der gesamten Softwareindustrie ist ja, dass die Käufer die Tester
> sein sollen ... man schiebt halt dann jede Woche einen Patch nach. Somit
> spart man viel Geld.
Beschäftige Dich doch erstmal mit der Softwareentwicklung. Vielleicht
lernst Du dann, dass die Fehlerwahrscheinlichkeit mit zunehmender
Komplexität rapide ansteigt. Sprich: es ist schlichtweg nicht mit
vertretbarem Aufwand möglich, ein Softwareprojekt in der Grösse eines
modernen Betriebssystems (egal ob Windows, Linux, MacOS oder was
Anderes) fehlerfrei zu realisieren. Und schlimmer als Fehler, die
nachträglich gefixt werden, sind Fehler, die niemals gefixt werden.
> - keine hardwaremäßge Unterstützung der EAX u.ähnlichem mehr (CreativeLabs
> hat wahrscheinlich zu wenig Schmiergeld bezahlt).
Nein. Es hat sich schlichtweg das Treibermodell geändert. Mit Vista sind
aufwendige 3D-Effekte nun auch ohne EAX oder Hardware-DSPs möglich,
sogar mit billigem on-board Sound. Für Creative Labs ist das natürlich
ärgerlich, schliesslich fällt damit einer ihrer grössten Cash Cows weg.
Andererseits hat Creative auch eine lange Geschichte an Hardware-Pfusch
und schrottigen Treibern.
> Das läßt sich auch nicht
> mehr einfach mit einem Treiber regeln, sondern nur mehr umständlich mit
> einigen programmiertechnischen "Kunstgriffen" wie Creative bereits bewiesen
> hat.
Von wegen "Kunstgriff", EAX wird jetzt halt über einen Software-Wrapper
umgesetzt.
> - viele Hardwarekomponenten werden standardmäßig nicht mehr erkannt; man
> braucht eigene Treiber des Herstellers. Toll, wie soll man die aber
> runterladen, wenn Vista nicht mal mehr die 4 Jahre alte Netzwerkkarte oder
> Grafikkarte kennt und der Bildschirm schwarz bleibt bzw. man keine
> Internetverbindung aufbauen kann.
Tja, das Denken kann Vista natürlich noch nicht für Dich übernehmen. Wer
blindlings einfach mal eben ein neues OS installiert, ist schlichtweg
selbst Schuld, wenn er im Regen steht. Nicht nur bei Windows, sondern
auch bei anderen Betriebssystemen. Zumal es ja so schwer nicht ist, sich
vielleicht *vorher* über die Verfügbarkeit passender Treiber im Netz zu
informieren (MS liefert mit dem Vista Upgrade Advisor sogar eine einfach
zu bedienende Hilfestellung) und diese einfach vor dem Update
runterzuladen? Ausserdem: warum soll Vista alle Hardware-Komponenten
kennen müssen? Windowsxp tat das schon nicht, Windows2000 auch nicht,
und die Vorgänger ebensowenig. Irgendwo gibts halt eine Grenze...
> - die Installation von nicht zertifizierten Treibern wird überhaupt
> verweigert. Super, wenn die oben genannten Treibe von Microsoft noch nicht
> zertifiziert sind (weil jene Firma vielleicht nicht nach Microsofts Nase
> tanzt)
Bitte informiere Dich erstmal. Nur die 64bit-Version verlangt
zertifizierte Treiber (und die Zertifizierung macht der Hersteller
selbst, nicht Microsoft!), die 32bit-Version frisst so ziemlich Alles,
was man ihr zufüttert...
> - Fast alle Spiele, die älter als ein Jahr sind, laufen unter Vista nicht
> (bzw. wieder nur mit einigen Kunstgriffen, die aber für unversierte PC-User
> nicht zu schaffen sind) oder nicht problemlos.
Nicht so laut, nicht dass die Spiele auf meinem Rechner das noch hören.
Denn da sind einige ältere Titel dabei bis hinunter zum ersten Deus Ex
oder Half-Life (das Original, nicht HL²). Viele ältere Titel laufen
einwandfrei. Bis vor kurzem waren OpenGL-Titel problematisch, weil ATI
und Nvidia ihre Grafiktreiber ewig nicht fertig bekommen haben. Ein paar
Spiele laufen nicht oder nur fehlerhaft, aber die Masse an Spielen läuft
eiwandfrei unter Vista. Ein Blick in die Vista-Gruppen von MS sollte Dir
Erleuchtung bringen...
> Natürlich lassen sich all diese Einschränkungen mehr oder weniger einfach
> umgehen, aber für einen 08/15-User ist dies alles schwierig und umständlich.
Für einen 08/15-User ist es schon schwierig, einen Treiber zu
installieren. Laien mit Unterstützungsbedarf wird es immer geben...
> Für so gut wie jede positive Vista-Eigenschaft (bis auf das absichtlich nur
> für Vista geschaffene DX10) gibt es für WinXP gratis Tools im Netz.
Nein. Für oberflächliche Dinge wie zum Aufhübschen des
Windowsxp-Desktops auf Aero-Look gibts Tools. Die meisten anderen
Neuigkeiten unter Vista lassen sich aber nicht mal eben dranbasteln...
Benjamin
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Günther Innerhofer
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 25
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Verfasst am: Sa März 17, 2007 10:36 am Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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"Benjamin Gawert" <bgawert [at] gmx.de> schrieb
>> Die neue Devise der gesamten Softwareindustrie ist ja, dass die Käufer
>> die Tester sein sollen ... man schiebt halt dann jede Woche einen Patch
>> nach. Somit spart man viel Geld.
> Beschäftige Dich doch erstmal mit der Softwareentwicklung. Vielleicht
> lernst Du dann, dass die Fehlerwahrscheinlichkeit mit zunehmender
> Komplexität rapide ansteigt. Sprich: es ist schlichtweg nicht mit
> vertretbarem Aufwand möglich, ein Softwareprojekt in der Grösse eines
> modernen Betriebssystems (egal ob Windows, Linux, MacOS oder was Anderes)
> fehlerfrei zu realisieren.
....bei den Gewinnen, die MS jedes Jahr macht, spielen ein paar hundert
Beschäftigte mehr für intensivere Tests keine Rolle. Die meisten anderen
Firmen würden rein schon aus Günden der Seriösität nicht wagen, solche
Gewinnspannen offiziell auszuweisen. Die Ausrede von zu teuren Testroutinen
um ein Produkt fehlerhaft auf den Markt zu bringen, ist schon auch
konsumentenschutzrechtlich bedenklich. Das kann sich nur MS wegen seiner
Quasi-Monopolstellung erlauben.
Was würdest du sagen, wenn du dir ein Auto kaufst, mit dem du dann jedes
Monat in die Werkstatt musst, nur weil fehlerhafte Teile ausgetauscht werden
müssen. Niemand würde das akzeptieren, auch wenn man dafür nichts bezahlen
müßte.
mfg
Günther Innerhofer
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Günther Innerhofer
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 25
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Verfasst am: Sa März 17, 2007 5:28 pm Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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"Franz Lemmler" <lemweb [at] t-online.de> schrieb
>
>> Was würdest du sagen, wenn du dir ein Auto kaufst, mit dem du dann jedes
>> Monat in die Werkstatt musst, nur weil fehlerhafte Teile ausgetauscht
>> werden müssen. Niemand würde das akzeptieren, auch wenn man dafür nichts
>> bezahlen müßte.
>
> moin,
> *lol* ist das nicht bei fast jeder Automarke inzwischen so? *g*
.... da hast du ach wieder recht ;-)
Das Problem bei Software ist wahrscheinlich, dass es bei vielen Dingen
schwer nachweisbar ist, ob es sich um einen Fehler oder eine gewollte
Eigenschaft handelt. Aber abgesehen von den vielen Patches, die für
Verbesserungen und Zusatzfeatures sorgen, gibt es z.B. bei WinXP soviele
Patches, um Fehler und Sicherheitslücken zu beheben, daß man bei der
Erstversion eindeutig von einem mangelhaften Produkt sprechen kann.
Wenn ein gekauftes Produkt Mängel aufweist, ist bei einer Mängelrüge der
Verkäufer bzw Hersteller verpflichtet, den Mangel innerhalb angemessener
Frist zu beheben, das mangelhafte Produkt gegen ein mängelfreies zu ersetzen
oder das Produkt zurückzunehmen bzw. eine Wertminderung zu akzeptieren.
Mit der Rücknahme fängt das Problem bei Software bereits an: Eine CD/DVD
wird nur im originalverpackten Zustand zurückgenommen. Die Mängel werden
aber erst nach der Installation ersichtlich.
Also kommen wir zum Punkt "Mängelbehebung". Wenn nach sechs Jahren immer
noch Sicherheitslücken und Fehler gepatcht werden, die bereits seit Monaten
bekannt sind, kann man keineswegs von einer Behebung innerhalb einer
angemessenen Frist sprechen. Außerdem müsste den Mangel der
Verkäufer/Hersteller beheben. Wie kommt der Endkunde dazu, dass er sich das
alles in seiner Freizeit patchen muss. Weiters setzt diese Patcherei eine
Internetverbindung voraus. Nich jeder hat Flatrate. Auch wird ein Teil der
Festplatte bzw. ein selbst gekaufter Datenträger mit diesen Daten belegt.
Eigentlich müßte Microsoft diese Kosten tragen. Wenn ein PC nicht ans
Internet angeschlossen ist, müsste man von Microsoft gratis mit zugesendeten
Patch-CDs versorgt werden.
Wie kommt man aber dazu, daß man eigentlich nur das "Reparaturmaterial"
erhält und die "Reparatur" selbst durchführen muss?
Der rechtlich richtige Weg wäre, dass man die CD/DVD mit der offensichtlich
mangelhaften Software zurücksendet und man dafür eine CD/DVD mit einer
bereits gepatchten Software erhalten muss. Jede Firma muss sich daran
halten; warum eigentlich nicht auch die Softwareindustrie.
mfg
Günther Innerhofer
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Flo 'Irian' Schaetz
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 228
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Verfasst am: Sa März 17, 2007 6:26 pm Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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And thus spoke Günther Innerhofer...
> Mit der Rücknahme fängt das Problem bei Software bereits an: Eine CD/DVD
> wird nur im originalverpackten Zustand zurückgenommen. Die Mängel werden
> aber erst nach der Installation ersichtlich.
Wenn das Ding Mängel hat, kann der Händler "originalverpackt" murmeln
solange er will, er hat nur die Wahl, es zu reparieren oder zurück zu
nehmen. Wenn er ersteres nicht kann... Relativ simpel :-)
> Also kommen wir zum Punkt "Mängelbehebung". Wenn nach sechs Jahren immer
> noch Sicherheitslücken und Fehler gepatcht werden, die bereits seit Monaten
> bekannt sind, kann man keineswegs von einer Behebung innerhalb einer
> angemessenen Frist sprechen.
6 Jahre sind aber außerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfristen.
> Außerdem müsste den Mangel der
> Verkäufer/Hersteller beheben. Wie kommt der Endkunde dazu, dass er sich das
> alles in seiner Freizeit patchen muss. Weiters setzt diese Patcherei eine
> Internetverbindung voraus.
Bingo. Der Verkäufer muß dir den Patch geben. Auf nen Download
hinzuweisen reicht sicher ned aus. Natürlich ist das Downloaden eines
Patches in der Praxis wesentlich einfacher, kostengünstiger und
schneller als sich mit dem Händler rumzuärgern, aber was hat schon
Praxis mit der Theorie zu tun? :-)
> Nich jeder hat Flatrate. Auch wird ein Teil der
> Festplatte bzw. ein selbst gekaufter Datenträger mit diesen Daten belegt.
Das wiederum ist Unsinn. Nirgendwo wurde garantiert, dass das Programm
exakt X Megabyte und kein Bit mehr verbraucht :-)
> Eigentlich müßte Microsoft diese Kosten tragen. Wenn ein PC nicht ans
> Internet angeschlossen ist, müsste man von Microsoft gratis mit zugesendeten
> Patch-CDs versorgt werden.
Nein, der Verkäufer. Nur dem gegenüber hast du Gewährleistungsansprüche.
> Wie kommt man aber dazu, daß man eigentlich nur das "Reparaturmaterial"
> erhält und die "Reparatur" selbst durchführen muss?
Na ja, einen Patch erhalten dürfte im Normalfall ausreichen. Alles
andere mußt du wohl mit mehr Anstrengung durchsetzen als die Sache wert
ist :-)
> Der rechtlich richtige Weg wäre, dass man die CD/DVD mit der offensichtlich
> mangelhaften Software zurücksendet und man dafür eine CD/DVD mit einer
> bereits gepatchten Software erhalten muss. Jede Firma muss sich daran
> halten; warum eigentlich nicht auch die Softwareindustrie.
Muß sie? Das ist Unsinn, dem Hersteller gegenüber hast du erstmal exakt
NULL Rechte, schlicht und ergreifend deshalb, weil du keinen Vertrag mit
dem Hersteller hast. Den Vertrag hast du mit dem Kauz, der dir die
Software verkauft hat (vulgo: Händler).
Flo
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Flo 'Irian' Schaetz
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 228
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Verfasst am: Sa März 17, 2007 7:40 pm Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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And thus spoke Günther Innerhofer...
> Aber das Ganze hat mit Gewährleistung nichts zu tun. Das Produkt war schon
> beim Verkauf mangelhaft und ist es nicht erst später geworden.
Genau dafür gibt es Gewährleistung. Aber die gilt halt nur zwei Jahre.
Wenn du nach 3 Jahren feststellt, dass ein Produkt mangelhaft ist, gibt
es nur noch evtl. Garantie (freiwillig) oder Kulanz (noch freiwilliger).
Gruß,
Flo
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Dirk Wolfgang Glomp
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 468
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Verfasst am: So März 18, 2007 12:19 pm Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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Andreas Zeller schrieb:
> Am 17.03.2007, 08:19 Uhr, schrieb Dirk Wolfgang Glomp
> <dirk [at] freecrac.dyndns.org>:
>> Das man zu Pferd nicht kämpfen kann, finde ich nicht so schlimm. Nur
>> kommt
>> mir das Pferd zum Reisen nicht gerade schneller vor, und selbst mit
>> Rüstung
>> stirbt mir es viel zu schnell, so das ich lieber ohne Pferd unterwegs
>> bin.
>
> Stimmt, die Pferde sind sehr empfindlich (aber dafür gibt es ja auch
> die tollen/teuren Pferderüstunge!). Vorallem ist mir aufgefallen, dass
> viele Monster am Wegesrand sich immer auf das Pferd stürzen, auch wenn
> ich abgestiegen bin. Wenn ich sofort absteige, sobald ich eine Gefahr
> sehe und selber angriefe, lassen sie das Pferd allerdings in Ruhe.
Ja es wird immer erst Befreundete/Verbündete/Kreatur angegriffen,
wenn man dem Gefecht nicht zu Nahe tritt.
> Irgendwie wäre es angenehmer (und logischer?), wenn sie immer die
> grössere Gefahr attakieren würden, also eher mich als mein Pferd.
Stimmt. Denn wenn man sich in den Kampf Gegner/Pferd einmischt, trifft man
allzu schnell das eigene Pferd. Ein gezielter Pfeilschuss kann da manchmal
sinnvoller sein, als wild mit der Axt dazwischen zu schlagen.
> Da ich mit einem PlugIn meinem PFerd Satteltaschen angelegt habe,
> überwiegen imho allerdings die Vorteile.
Sollte ich vieleicht auch mal installieren, dann kann ich auch ohne
zusätliche kombinierte Stärke/Feder-Getränke mehr als max 950 schleppen,
die ich durch Rüstung/Ringe bisher tragen kann. Die Gewichtsberechnung
des tatsächliches Gewichts/Stärke, ist zum Teil ja arg fehlerbehaftet
(Ring/Rüstung ggf. durch Ausziehen/Neuanziehen neuberechnen lassen).
Bervor man den Hauptquest zu Ende führt, sollte man alle bisherigen
"O-Tore" vorher schliesen, sonst liegen die Siegelsteine von unbekannten
Toren dann vor den endgültig geschlossenen Toren in der Landschaft rum
und kugeln evtl. leicht einen Abhang runter, so das man sie schwer finden
kann. Ich habe 35 Siegelsteine.
>> Schlimmer finde ich die Bugs im Spiel. Auch merkt man die Ähnleichkeit zu
>> Morrowind, ich glaube man hat einfach die dortigen Bugs mit nach Oblivion
>> übernommen. Für mich ist Oblivion auch spielerisch ein Morrowind mit
>> verbesserter Grafik(HDR ist super). Ich spiele die englische Version,
>> die Stimmen der deutschen Umsetzung höhren sich für meinen Geschmack zu
>> kindisch an und auch die Menü-Texte wurden nur halbherzig eingedeutscht.
>
> Da kann ich nur oblivion improved empfehlen
> (http://tes.newraven.net/oblivion_improved/OblivionImproved_Readme.html)
> Da wurden nicht nur die Übersetzungsfehler behoben, sondern auch das
> Interface stark verbessert (Schriften, Karte usw.)
Beim Interface habe ich keine Fehler, ich spiele ja die englische Version.
Kann man die Spielstände zwischen den Versionen eigentlich austauschen?
>> Grr... ich habe massive Absturz-Probleme vor Bravil.
Wenn man den Weg nach Bravil von Süden her kommt, stürzt das Game schon bei
der kleinen Brücke vor Bravil ab. Diesen Absturz vor dem Tor vor Bravil,
hatte ich nicht von Anfang an.
> Sowas habe ich (zum Glück) noch nicht erlebt. In all der Zeit ist der
> Spiel bisher bei mir nur ein oder zwei mal "einfach so" abgestürzt.
>
> Nur mit Irrlichtern habe ich manchmal Probleme: wenn ich mit einer
> Seelenfalle-Waffe angreife, stürzt das Spiel fast immer ab, wenn das
> Irrlicht stirbt. In einer Höhle ist das Spiel *immer* abgestürzt,
> wennich ein bestimmtes Irrlicht starb, egal wie ich es tötete. Ich habe
> es dann einfach ignoriert und es ist mir zum Glück nicht aus der Höhle
> raus gefolgt...
Aha dieser Fehler ist mir vollkommen neu. In Höhlen habe ich selten mal
einen Absturz gehabt, in einer Stadt noch niemals.
Nach dem Kauf meiner Einrichtung für den Turm(aus Addon Knight...),
komme ich nicht mehr in den Turmkeller, sofortiger Absturz beim Laden,
ebenso als wenn ich vor die Tore von Bravil trete.
Dirk
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Christian Stauffer
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 208
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Verfasst am: So März 18, 2007 2:58 pm Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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"Günther Innerhofer" <helga.is [at] sbg.at> wrote:
> "Benjamin Gawert" <bgawert [at] gmx.de> schrieb
>
>>> Die neue Devise der gesamten Softwareindustrie ist ja, dass die Käufer die
>>> Tester sein sollen ... man schiebt halt dann jede Woche einen Patch nach.
>>> Somit spart man viel Geld.
>
>> Beschäftige Dich doch erstmal mit der Softwareentwicklung. Vielleicht lernst
>> Du dann, dass die Fehlerwahrscheinlichkeit mit zunehmender Komplexität rapide
>> ansteigt. Sprich: es ist schlichtweg nicht mit vertretbarem Aufwand möglich,
>> ein Softwareprojekt in der Grösse eines modernen Betriebssystems (egal ob
>> Windows, Linux, MacOS oder was Anderes) fehlerfrei zu realisieren.
>
> ...bei den Gewinnen, die MS jedes Jahr macht, spielen ein paar hundert
> Beschäftigte mehr für intensivere Tests keine Rolle.
Wenn du tatsächlich glaubst dass man mit ein paar hundert mehr Testern
ein Betriebssystem fehlerfrei machen kann, hast du tatsächlich noch
nicht mal den Hauch einer Ahnung von was du redest.
Christian (weder Microsoft- noch Windows-Fan, aber Günthers Statement
ist sogar für den Stammtisch zu schwachsinnig)
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Hans Wein
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 314
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Verfasst am: So März 18, 2007 5:44 pm Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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Dirk Wolfgang Glomp wrote:
>> Genau dafür gibt es Gewährleistung.
>
> Stimmt bei nachträglich entstandenen Fehlern, redet man wohl von
> Abnutzung durch den Gebrauch, oder sebstverschuldeter fehlerhafter
> Lagerung.
Die im BGB festgelegte "Sachmängelhaftung" (den Begriff "Gewährleistung"
gibt es hier nicht mehr) befasst sich *nicht" mit nachträglich
entstandenen Fehlern, sondern nur mit solchen, die von Anfang an
vorlagen.
> Bei einer erstmaligen Reklamation nach einem Jahr, könnte der Händler
> aber einen Beweiß für Mängel vor dem Kauf verlangen=>Beweißumkehr.
Genau das wird er tun - schließlich ist er nicht blöd ;-)
> Das wird dann schwer, wenn andere Exemplare des gleichen Produkts
> beim Händlers diesen Mängel nicht aufweisen.
IIRC reden wir hier über Software, und da kann man wohl in der Regel
davon ausgehen, dass alle Exemplare des gleichen Produkts und des
gleichen Revisionsstands auch wirklich gleich sind. Was aber eine evtl.
Beweisführung erschweren dürfte, ist die Definition des Sollzustandes,
sprich: Wann und unter welchen Umständen ist eine Software fehlerfrei.
Nicht von ungefähr heißt es bei vielen Softwarprodukten immer so ähnlich
wie: "...macht darauf aufmerksam, dass es nach dem Stand der Technik
nicht möglich ist, Computer-Software so zu erstellen, dass sie in allen
Anwendungen und Kombinationen fehlerfrei arbeitet..."
Gruß
Hans
.
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Flo 'Irian' Schaetz
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 228
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Verfasst am: So März 18, 2007 6:11 pm Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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And thus spoke Hans Wein...
>> Bei einer erstmaligen Reklamation nach einem Jahr, könnte der Händler
>> aber einen Beweiß für Mängel vor dem Kauf verlangen=>Beweißumkehr.
>
> Genau das wird er tun - schließlich ist er nicht blöd ;-)
Allerdings dürfte es bei Software schwierig zu erklären sein, wie ein
Bug nachträglich hinein gekommen sein soll Ganz leicht ist es
natürlich bei Problemen, die viele Benutzer haben. Exotische Fehler
hingegen sind natürlich problematischer, insb. weil sowas auch gerne mal
an schlechten Treiber-Konstellationen, etc. liegen kann.
> IIRC reden wir hier über Software, und da kann man wohl in der Regel
> davon ausgehen, dass alle Exemplare des gleichen Produkts und des
> gleichen Revisionsstands auch wirklich gleich sind. Was aber eine evtl.
> Beweisführung erschweren dürfte, ist die Definition des Sollzustandes,
> sprich: Wann und unter welchen Umständen ist eine Software fehlerfrei.
> Nicht von ungefähr heißt es bei vielen Softwarprodukten immer so ähnlich
> wie: "...macht darauf aufmerksam, dass es nach dem Stand der Technik
> nicht möglich ist, Computer-Software so zu erstellen, dass sie in allen
> Anwendungen und Kombinationen fehlerfrei arbeitet..."
Und das bedeutet nach dem Gesetz, dass eine Software beliebige Fehler
haben darf? Kann ich irgendwie ned ganz glauben :-)
Flo
.
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Hans Wein
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 314
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Verfasst am: So März 18, 2007 9:24 pm Titel: DirectX-10 fuer WinXP |
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Flo 'Irian' Schaetz wrote:
> Und das bedeutet nach dem Gesetz, dass eine Software beliebige Fehler
> haben darf? Kann ich irgendwie ned ganz glauben :-)
Ich glaube, die Tücke liegt in der Beweisführung - möglicherweise reicht
die Aussage eines einzelnen Käufers wie "das Programm X läuft auf meinem
System nicht bzw. fehlerhaft" nicht aus, wenn auf der anderen Seite die
fragliche Software auf zigtausend anderen Maschinen funktioniert. Der
Hersteller wird daher wohl behaupten, dass der Fehler beim Käufer liegt,
und ich würde mich nicht wundern, wenn er mit diesem Argument bei einem
evtl. Rechtsstreit sogar durchkommt.
Bisher hat es anscheinend jedoch noch niemand gewagt, die Probe aufs
Exempel zu machen, denn AFAIK hat es bis heute keinen Prozeß gegeben,
der sich mit Verbrauchsgüterkauf und Standardsoftware befasste.
Gruß
Hans
.
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