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Dierk Sacher
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 37
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Verfasst am: Di Jul 13, 2004 7:57 pm Titel: BSD-Router auf Soekris Hardware |
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Andreas Stiasny <andreas [at] u0s7e2n0e0t4.tndkud.stiasny.priv.at> wrote:
> Dierk Sacher wrote:
>> Andreas Stiasny <andreas [at] u0s7e2n0e0t4.tndkud.stiasny.priv.at> wrote:
>>> Leise? Das klingt gefährlich. Ich hoffe doch, das Ding ist lautlos.
>> Unter voller Netzlast (tcpblast) surrt es.
>
> Danke, gut zu wissen. Volllast habe ich hier nicht so oft.
> Bei 1 bis 2 MBit/s Standleitungstraffic hört man aber nichts, oder?
Ich entsinne mich nur bei dem Lasttest an ein Geraeusch. Aber selbst von
dem wird bei geschlossenem Gehaeuse wohl nicht viel zu hoeren sein.
Gruss
Dierk
--
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GPG Fingerprint: D14C 12BB 37A6 6745 7F4F F420 9E59 D79E A492 2A96
GPG KeyID : A4922A96
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Dierk Sacher
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 37
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Verfasst am: Di Jul 13, 2004 9:58 pm Titel: BSD-Router auf Soekris Hardware |
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Wilhelm Greiner <wilhelm.greiner [at] web.de> wrote:
> Hi,
> * Dierk Sacher <usenet [at] blaxxtarz.de> schrieb:
>> Oliver Fromme <olli [at] haluter.fromme.com> wrote:
>> >
>> > > Zaurus faellt ausserdem unter dirty Hack .
>> >
>> > Das verstehe ich jetzt nicht - wieso Hack? Das ist ein
>> > ganz normaler PDA mit CF-Slot. Von der Sorte gibt es vie-
>> > le.
>>
>> Der Sharp Zaurus ist von vorne bis hinten undurchdacht, lieblos
>> zusammengeschustert und irgendwann halbfertig auf den Markt geschmissen
>> worden in der Hoffnung, die Community wirds schon richten. Stichworte
>> Akkulaufzeit, GUI, PIM ... lass mich raten: Du weisst gar nicht, was ich
>> meine und hattest noch nie ein Problem mit dem Ding. Gut, wir schweifen
>> ab.
>
> Gibt es denn einen PDA mit langer akkulaufzeit wo ein BSD drauf läuft?
Welches BSD laeuft denn auf dem Zaurus (SL5500G ware interessant)? Nicht
dass er hier seine ihm zugedachte Funktion als ueberteuerter mp3 Player
und handliches, WLAN-faehiges Netzwerktool nicht auch mit Openzaurus
erledigen koennte, aber die Vorstellung, das widerliche, oopsende Linux wlan
loszuwerden (der Grund fuer den hohen Abnutzungsgrad meines Reset
Tasters am Zaurus) und im Gegenzug vernuenftiges IPsec verfuegbar zu haben,
weckt mein Interesse.
Gruss
Dierk
--
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Frederick Page
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 182
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Verfasst am: Di Jul 13, 2004 10:21 pm Titel: BSD-Router auf Soekris Hardware |
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followup to Steffen Lorch <listen [at] lorch-net.de>:
>>>(...) der Soekris soll das (z.zt. noch unter Linux laufende)
>>>Routing, Firewalling, etc. übernehmen.
>>(...) empfehlen, mit so einem fertigen Router Image einzusteigen.
>So, und jetzt die bashing-frage: Für einen Route, der als Gateway ins
>Internet für ein *Heimnetz* herhalten soll,... was spricht da gegen
>einen ganz billigen 10-20¤ 486er, der eine Fli4L (huch, Linux)
>Diskette enthält.
Weil ich schon Linux mit mindestens der fli4l Funktionalität laufen
habe? Weil ich keinen (486 sind alt) lauten zusätzlichen Rechner
möchte?
Da würde ich mir eher einen 85 Teuro LinkSys WRT54G Router holen, der
hat noch 802.11g WLAN und rennt ebenfalls unter Linux. Dank Sveasoft
bzw. OpenWRT kann ich das hier laufende Linux ebenfalls beliebig
beeinflussen und das Teil ist lautlos.
>Was _genau_ sollte ein Router denn noch machen?
Es geht weniger um dessen Funktionalität als darum, das Firewalling
bzw. Routing vom jetzigen Server runterzunehmen und in eine separate
Hardware auszugliedern, die dann nur die für Firewalling/Routing
absolut notwendigen Dienste fährt.
Du hast recht, theoretisch könnte ich das in eine _beliebige_ andere
Hardware auslagern, eben z.B. einen fli4l Rechner, einen Linksys
Router oder eben die Soekris Hardware.
Das Soekris Teil ist von allen die teuerste, aber IMHO auch
flexibelste Lösung. Und ich möchte gern ein BSD auf diesem dedizierten
Gateway einsetzen (nenn es Hobby).
>Das Ding läuft hier in meinen kleinen Heimnetz bisher (bis auf
>Kernelupdates) seit meinem Einzug vor einem Jahr durch.
Dagegen ist ja auch nichts zu sagen, ich hätte halt wie gesagt gern
ein OpenBSD Teil, welches klein und lautlos ist. Das Soekris kommt
mich erheblich billiger als ein (leiser) zusätzlicher Rechner.
>Was _genau_ disqualifiziert solche eine Lösung?
Der Lärm und der Platzbedarf, immerhin stehen hier schon 6 Rechner
rum. Die hab ich allesamt auf leise umgebaut (alleine die Netzteile
kosten 285 Teuro/Stück).
Und eben die Tatsache, daß ich Linux hier (bis auf eine Ausnahme)
abschaffen möchte, weil ich mich hiervon nicht (mehr) gut bedient
fühle.
>Warum muss es eine teure Hardwarlösung sein?
Sooo teuer ist das Ganze auch wieder nicht, alles im allem hab ich für
das Soekris inkl. Karte, vpn-Modul (noch ohne WLAN) 600 Teuro gegeben.
Dafür ist es halt lautlos. Zugegeben: der Linksys Router wäre die
wirtschaftlichere Lösung gewesen, ich weiß es daher so genau, weil ich
vor wenigen Tagen einen für eine Bekannte gekauft/konfiguriert habe
und das Ding ganz gut funktioniert.
Aber ich wollte halt konsequent sein und kein Linux mehr einsetzen ;-)
FFPX Frederick
--
It used to be wine, women and song. Now it's just beer, wife and TV
.
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Wilhelm Greiner
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 60
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Verfasst am: Di Jul 13, 2004 10:45 pm Titel: BSD-Router auf Soekris Hardware |
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Hi,
* Dierk Sacher <usenet [at] blaxxtarz.de> schrieb:
> Oliver Fromme <olli [at] haluter.fromme.com> wrote:
> >
> > > Zaurus faellt ausserdem unter dirty Hack .
> >
> > Das verstehe ich jetzt nicht - wieso Hack? Das ist ein
> > ganz normaler PDA mit CF-Slot. Von der Sorte gibt es vie-
> > le.
>
> Der Sharp Zaurus ist von vorne bis hinten undurchdacht, lieblos
> zusammengeschustert und irgendwann halbfertig auf den Markt geschmissen
> worden in der Hoffnung, die Community wirds schon richten. Stichworte
> Akkulaufzeit, GUI, PIM ... lass mich raten: Du weisst gar nicht, was ich
> meine und hattest noch nie ein Problem mit dem Ding. Gut, wir schweifen
> ab.
Gibt es denn einen PDA mit langer akkulaufzeit wo ein BSD drauf läuft?
mfg Wilhelm
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Martin Schmitz
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 775
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Verfasst am: Mi Jul 14, 2004 1:16 am Titel: BSD-Router auf Soekris Hardware |
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Frederick Page <frederick_page [at] gmx.de> writes:
> Dagegen ist ja auch nichts zu sagen, ich hätte halt wie gesagt gern
> ein OpenBSD Teil, welches klein und lautlos ist. Das Soekris kommt
> mich erheblich billiger als ein (leiser) zusätzlicher Rechner.
Quatsch. Da nimmt man einen Pentium mit 100MHz, der wird sowieso nur
passiv gekühlt. Da kommen die Platten raus und alles andere, was man
nicht braucht, der Netzteillüfter wird abgeklemmt und das Ding bootet
ein aktuelles NetBSD von CD. Fertig! Geräuschlos, kostenlos (die
Hardware bekommt man in den einschlägigen Newsgroups geschenkt!) und
stromsparend. Garantiert "rootkit-fest". ;-)
Martin
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Oliver Fromme
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 135
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Verfasst am: Mi Jul 14, 2004 11:26 am Titel: BSD-Router auf Soekris Hardware |
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Michael Lestinsky <michael [at] zaphod.rhein-neckar.de> wrote:
> * Oliver Fromme <olli [at] haluter.fromme.com>:
> > > 15W[1] * 24h * 365d = 131.4kWh.
> [...]
> > > Mit einem alten 486, der sicherlich das 4-fache braucht (geschätzt),
> >
> > Schlecht geschätzt -- mein diskless Pentium-90, den ich
> > als X-Terminal verwende, zieht 35W aus der Steckdose (ge-
> > messen), und da ist noch eine ordentliche Graphikkarte
> > mit drin, die nicht wenig am Verbrauch beteiligt sein
> > dürfte. Ein 486er wird kaum mehr ziehen.
>
> Die Zahlen die ich aus "Fachliteratur" von früher im Kopf hab waren in
> der Größenordnung 50-100W. Kann sein, dass da schon der Monitor mitge-
> rechnet wurde.
Wahrscheinlich ein komplettes Rechnersystem mit Monitor,
und vielleicht sogar mit Drucker. Auf jeden Fall aber mit
Laufwerken. Pro Festplatte muß man heute 5W rechnen;
früher waren das eher 10W.
Die Dinger, um die es hier geht (kleine Kästchen, die als
Router fungieren sollen), enthalten ja keine Festplatten,
und auch sonst nur sehr wenig.
> Dann sieht die Rechnung tatsächlich schon etwas weniger gut aus. Am indi-
> viduellen Messen wird man im Bedarfsfall wohl aber eher nicht vorbeikommen.
Da hast Du recht.
> > Ich schalte daher meinen Router abends aus und dann wieder
> > ein, wenn ich ihn brauche. Ihn unnütz 24h durchlaufen zu
> > lassen vergeudet mehr Strom als der Unterschied zwischen
> > einem Soekris und einem »normalen« Rechner (sei es 486er
> > oder Pentium).
>
> ACK. Meiner läuft nur manchmal durch, damit die Cronjobs gelegentlich
> mal laufen.
Diese Cronjobs (»daily run« usw.) habe ich daher auf meinen
Privatrechnern in die frühen Abendstunden verlegt.
Gruß
Olli
--
Oliver Fromme, Konrad-Celtis-Str. 72, 81369 Munich, Germany
''All that we see or seem is just a dream within a dream.''
(E. A. Poe)
.
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Oliver Fromme
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 135
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Verfasst am: Mi Jul 14, 2004 11:35 am Titel: BSD-Router auf Soekris Hardware |
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Dierk Sacher <usenet [at] blaxxtarz.de> wrote:
> Oliver Fromme <olli [at] haluter.fromme.com> wrote:
> > Ich find's nur schade, daß diese ganzen Mini-Dinger, sei
> > es nun Soekris, Advantech oder andere, keine echten Strom-
> > sparfunktionen haben. Es gibt ja immer längere Phasen, wo
> > sie nicht gebraucht werden (im Privatbereich z.B. nachts
> > und während man auf der Arbeit ist) -- wenn sie da einen
> > echten Sleep-Modus hätten, wo sie <= 1W verbrauchen, wäre
> > das von großem Vorteil.
>
> Ich habe bei mir mal die Verlustspannung im Lehrlauf dieser ganzen
> kleinen Steckernetzteile sowie der Rechnernetzteile gemessen. Ergibt bei
> mir in der Summe etwas ueber 200W, die sinnlos konstant rausgepulvert
> wurden. Spitzenreiter sind die Shuttle Barebones. Die nehmen zwischen
> 15 und, festhalten, 25W. Mit mehreren nachgemessen weil ich dachte, ich
> hab ein defektes erwischt. Die Steckernetzteile liegen so um die 6-8W
> rum, manche auch schon mal 10W, manche nur 4-5W.
Ja, ist echt erschreckend. Ganz krass ist das bei meinem
Videorekorder. Wenn ich da auf den Aus-Schalter drücke
(nicht etwa an der Fernbedienung, sondern am Gerät), dann
schaltet er lediglich das Display aus und stellt sich tot.
Der Verbrauch sinkt nicht meßbar (mein Meßgerät hat 0,1W
Auflösung).
Aber es gibt auch positive Ausnahmen. Das Netzteil, das
ich bei Advantech gekauft habe, sinkt unter das Meßlimit
(1,5W), wenn ich den dahinterhängenden SBC abklemme.
Allerdings war das Netzteil nicht billig.
> Wenn bei so einem 10W Geraet eine Standby also Sinn machen sollte, dann
> muesste es das Netzteil aus der Dose ziehen.
Bei _guten_ Schaltnetzteilen ist das nicht unbedingt er-
forderlich. Leider gucken die meisten Leute eher nicht
die Effizienz eines Netzteils, sondern auf den Preis.
Oder darauf, daß der Lüfter 'ne coole blaue Beleuchtung
hat ...
> Bei meinem P4 bringt ein
> ACPI S1 uebrigens genau _keine_ Einsparung gegenueber Idle Betrieb. Pure
> Verarschung.
Ja, sowas kenn' ich auch. :-(
Gruß
Olli
--
Oliver Fromme, Konrad-Celtis-Str. 72, 81369 Munich, Germany
''All that we see or seem is just a dream within a dream.''
(E. A. Poe)
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Dierk Sacher
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 37
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Verfasst am: Mi Jul 14, 2004 12:19 pm Titel: BSD-Router auf Soekris Hardware |
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Oliver Fromme <olli [at] haluter.fromme.com> wrote:
> Bei _guten_ Schaltnetzteilen ist das nicht unbedingt er-
> forderlich. Leider gucken die meisten Leute eher nicht
> die Effizienz eines Netzteils, sondern auf den Preis.
Es ist beim Einkauf heute auch teilweise sehr schwierig, ueberhaupt noch
an technische Daten zu kommen. Immer oefter verbirgt sich hinter der
hoffnungsnaehrenden Bezeichnung "Datenblatt" doch nur wieder einer
dieser nichtssagenden Werbeflyer, aus dem man haeufig noch nicht einmal
die genauen Features des Geraetes entnehmen kann, geschweige denn deren
Parameter. Viel mehr als im Nachhinein testen und dann feststellen, dass
es doch wieder ein Fehlgriff war, bleibt einem da selten uebrig (braucht
einer Via Epia VE5000 + windschiefe Gehaeuse mit ungeeigneten Netzteilen?
Haette hier eine gewisse Anzahl rumstehen? )
> Oder darauf, daß der Lüfter 'ne coole blaue Beleuchtung
> hat ...
Echten Mantafahrern ist der Verbrauch sowieso schnuppe .
Gruss
Dierk
--
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Dierk Sacher
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 37
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Verfasst am: Mi Jul 14, 2004 9:16 pm Titel: BSD-Router auf Soekris Hardware |
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Oliver Fromme <olli [at] haluter.fromme.com> wrote:
> Dierk Sacher <usenet [at] blaxxtarz.de> wrote:
Nach dem Durchlesen meiner bereits getippten, laenglichen Antwort ist
mir aufgefallen, dass mir da eigentlich nur noch ein unspezifischer
Hardware Rant nach dem Motto "was ich der Welt schon immer mal sagen
wollte" entglitten ist. Drum hab ichs weggeloescht. Ich denke, ich werde
mir stattdessen lieber mal wieder ein freies Wochenende an der frischen
Luft goennen. ;)
> Mir ist kein einziger BSD-Rechner bekannt, dessen root-File-
> system (oder /var oder /tmp) kein UFS/FFS oder ein Abkömm-
> ling davon ist. Das muß natürlich nicht heißen, daß es
> nicht auch irgendwelche abstrusen Kisten gibt, wo es tat-
> sächlich auf einem FAT-Filesystem ist, aber das wird ja
> wohl maximal eine verschwindend kleine Minderheit sein (zu-
> mal es einige Anpassungen am OS erfordern würde, da es auf
> FAT z.B. keine Links, Permissions, Flags und Owner gibt;
> /etc/rc dürfte es ziemlich früh zerreißen -- sofern der
> Bootloader überhaupt in der Lage ist, einen Kernel von ir-
> gendwas zu laden, was kein UFS/FFS ist).
>
> Dagegen kenne ich eine Menge Rechner, die noch nie ein FAT
> auch nur aus der Nähe gesehen hätten.
Ist letztlich sowieso alles Kaffeesatzleserei, was wir hier betreiben.
Du kannst mir keinen konkreten Bug im msdosfs nennen und ich kann dessen
Fehlerlosigkeit nicht beweisen. Umgekehrt kann ich Dir keine
konkreten Probleme von ufs nennen, die fuer meinen Anwendungsfall
rele |
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Martin Schmitz
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 775
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Verfasst am: Mi Jul 14, 2004 9:47 pm Titel: BSD-Router auf Soekris Hardware |
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Oliver Fromme <olli [at] haluter.fromme.com> writes:
> Mir ist kein einziger BSD-Rechner bekannt, dessen root-File- system
> (oder /var oder /tmp) kein UFS/FFS oder ein Abkömm- ling davon ist.
Das heißt ja nix. Ich hatte mal ein NetBSD-Notebook, das lief auf lfs
(NetBSDs log-structured-filesystem).
> Das muß natürlich nicht heißen, daß es nicht auch irgendwelche
> abstrusen Kisten gibt, wo es tat- sächlich auf einem FAT-Filesystem
> ist,
Es gibt noch mehr, als ufs, fat, ext2 und ntfs. Auch bei *BSD.
Martin
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Steffen Lorch
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 82
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Verfasst am: Do Jul 15, 2004 1:06 am Titel: BSD-Router auf Soekris Hardware |
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* Frederick Page wrote:
Hello Frederick,
> followup to Steffen Lorch <listen [at] lorch-net.de>:
>>So, und jetzt die bashing-frage: Für einen Route, der als Gateway ins
>>Internet für ein *Heimnetz* herhalten soll,... was spricht da gegen
>>einen ganz billigen 10-20¤ 486er, der eine Fli4L (huch, Linux)
>>Diskette enthält.
> Weil ich schon Linux mit mindestens der fli4l Funktionalität laufen
> habe? Weil ich keinen (486 sind alt) lauten zusätzlichen Rechner
> möchte?
Das meinte ich nicht. Ich meinte, dass eine vollständige Debian
_vollkommen_ overdressed ist für einen Internetgateway. Auf dem ding
haben nämlich IMHO keine Dienste bis auf SSH nach _innen_ etwas zu
suchen. U.u. noch ein DHCP, aber auch das muss nicht sein, das kann ein
Rechner im Netz machen IMHO.
> Da würde ich mir eher einen 85 Teuro LinkSys WRT54G Router holen, der
> hat noch 802.11g WLAN und rennt ebenfalls unter Linux. Dank Sveasoft
> bzw. OpenWRT kann ich das hier laufende Linux ebenfalls beliebig
> beeinflussen und das Teil ist lautlos.
Ok... das seh ich ein... aber IIRC gibt es die WLan mit OpenVPN auch
für fli4l als addon. Hab ich aber noch nicht getestet.
>>Was _genau_ sollte ein Router denn noch machen?
> Das Soekris Teil ist von allen die teuerste, aber IMHO auch
> flexibelste Lösung. Und ich möchte gern ein BSD auf diesem dedizierten
> Gateway einsetzen (nenn es Hobby).
Das mit dem Hobby ist ein kräftiges Argument IMHO.
>>Das Ding läuft hier in meinen kleinen Heimnetz bisher (bis auf
>>Kernelupdates) seit meinem Einzug vor einem Jahr durch.
> Dagegen ist ja auch nichts zu sagen, ich hätte halt wie gesagt gern
> ein OpenBSD Teil, welches klein und lautlos ist. Das Soekris kommt
> mich erheblich billiger als ein (leiser) zusätzlicher Rechner.
Die Lautlosigkeit hab ich hier (fast) mit meinem 486... aber ich denke,
dass der Soekris u.u. nicht annähernd so heizt wie mein 486... das wäre
für mich ein Grund nach einer Alternative Ausschau zu halten.
>>Was _genau_ disqualifiziert solche eine Lösung?
> Der Lärm
Ist IMHO nicht gegeben, wenn man das Ding richtig polstert ... mit dem
Kühler... der schnurrt leise und das Netzteil ist auch nicht laut (ich
hab es nicht gemessen)
> und der Platzbedarf,
FullACK... das Ding steht zwar in der Besenkammer, aber mein Herzchen
beschwert sich schon ab und zu, dass da 3 Rechner stehen ... das nervt
wirklich.
> immerhin stehen hier schon 6 Rechner
> rum. Die hab ich allesamt auf leise umgebaut (alleine die Netzteile
> kosten 285 Teuro/Stück).
Soviel hab ich (noch) nicht investiert... ich denke, dass ich für mein
Netzteil mit 130€ schon viel zu viel ausgegeben hab... ;-(
> Und eben die Tatsache, daß ich Linux hier (bis auf eine Ausnahme)
> abschaffen möchte, weil ich mich hiervon nicht (mehr) gut bedient
> fühle.
Das zu hab ich schon was gesagt. Aus einigen der Gründe bin ich von
Debian weg, und die Kernelentwicklung ist IMHO schon ok...
>>Warum muss es eine teure Hardwarlösung sein?
> Sooo teuer ist das Ganze auch wieder nicht, alles im allem hab ich für
> das Soekris inkl. Karte, vpn-Modul (noch ohne WLAN) 600 Teuro gegeben.
Hmmm... soviel kostet ne lowend Kiste IMHO.
> Dafür ist es halt lautlos.
Lautlos und die Wärmeabstrahlung rechtfertigen das Ding IMHO:
> Zugegeben: der Linksys Router wäre die
> wirtschaftlichere Lösung gewesen, ich weiß es daher so genau, weil ich
> vor wenigen Tagen einen für eine Bekannte gekauft/konfiguriert habe
> und das Ding ganz gut funktioniert.
Hab ich die c't richtig im Kopf... das ist ein Linux-Gerät das man
erweitern kann, oder?
> Aber ich wollte halt konsequent sein und kein Linux mehr einsetzen ;-)
Ach Frederick, das ist doch nicht mehr lustig... du verbindest mir
Linux so viel... hat dich ein Kernelmaintainer angepisst, oder was ist
los? Wenn es nur die ide-scsi Geschichte ist, geh mal auf 2.6.x und
vergiss Jörgs Einwände einfach mal... und probier es selbst aus... die
Lösung der Kernelmaintainer mag in JSs Ansicht nicht sauber sein... ICH
kann das aber nicht beurteilen. Und solange es eine funktionierende
Lösung gibt ist mir das als _nicht_Kernelhacker_ wurscht. Zumal ich -
wie erwähnt - die ACARD Lösung einsetze.
cu
Steffen
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Steffen Lorch
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 82
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Verfasst am: Sa Jul 17, 2004 1:04 pm Titel: BSD-Router auf Soekris Hardware |
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* Frederick Page wrote:
Hello Frederick,
> followup to Steffen Lorch <listen [at] lorch-net.de>:
>>> [... Linksys Router ...]
>>Hab ich die c't richtig im Kopf... das ist ein Linux-Gerät das man
>>erweitern kann, oder?
> Das ist eigentlich so ein weiteres Zigarrenkistchen mit WLAN-Karte,
> Switch, was als Gateway dient (im Volksmund "Router"). Es hat eine
> MIPS CPU, 16 MB Ram und 4 MB nvRam und läuft eben unter Linux.
Genau, das hab ich gemeint. Den Artikel hab ich gelesen.
> Für das Gerät gibt es diverse Alternativen zur Original-Firmware, u.a.
> Sveasoft, OpenWRT, WiFi Box, Batbox und IMHO noch einige andere. Man
> kann auf einem i386 Linux ja plattformübergreifend kompilieren und
> daher die Firmware beliebig anpassen, bzw. bei Sveasoft sich mit ssh
> (oder meinetwegen telnet) aufschalten und nvram Variable setzen.
Hmmm... werd ich mir mal überlegen. Ich finde die Idee überdenkenswert
für den WLan-Einsatz. Das wäre das Geld wert.
>>>Aber ich wollte halt konsequent sein und kein Linux mehr einsetzen ;-)
>>Ach Frederick, das ist doch nicht mehr lustig... du verbindest mir
>>Linux so viel... hat dich ein Kernelmaintainer angepisst, oder was
>>ist los?
> Mir hat's einfach schon länger gestunken und je mehr ich über OpenBSD
> lerne, desto mehr ärgere ich mich über meine Bequemlichkeit, daß ich
> nicht schon viel früher umgestiegen bin.
Für eine Firewall ist OpenBSD bestimmt eine sehr gute Lösung, aber für
den Desktop würde ich FreeBSD einsetzten. Wo Du hinwillst, musst
natürlich Du wissen ;)
>>Und solange es eine funktionierende Lösung gibt (...)
> Ich hab einfach keinen Bock mehr auf die Fummelei und das Zittern, ob
> der 2.6 Kernel hier nicht alles mögliche bricht.
Gut, ich mein Woody ist nun mal 2.2 basierend. Auch wenn offiziell ein
2.4er Kernel zur Installation bereitsteht. Wie wird es denn mit
Sarge. Wird der default Kernel hier 2.6 oder 2.4?
> Meine Versuche mit
> dem Upgrade zweier Woody-Rechner auf "testing" haben dann das Faß zum
> Überlaufen gebracht.
Das ist aber _definitiv_ ein Debian und _kein_ Linux Problem, gelle.
> Vorsichtshalber hab ich auf dem dann platten
> Rechner ein Net-Install auf jungfräuliche Partition gemacht, dieselben
> Effekte.
Wieder Woody oder diesmal Sarge? Auf dem Linuxtag konnte man sich gegen
eine kleine Gebühr eine Sarge DVD mitnehmen. Wird immer mehr SuSE like,
zugegeben... und daher auch für mich persönlich indiskutabel.
> Also Backup wieder zurück und jetzt lebt der Debian Rechner
> wie der Ami so schön sagt "on borrowed time".
Warum schaust Du Dir nicht mal eine Gentoo an... wenn Du schon am
experimentieren bist?
>>ist mir das als _nicht_Kernelhacker_ wurscht.
> Zugegeben kann man damit leben, aber mir stinkt es einfach, immer nur
> in der zweiten Reihe zu sitzen, es geht stabiler/besser.
Klar. Geht es immer. Kompilier es selber... ob jetzt mit $BSD oder
Gentoo ... whatever. Und v.a. kompilier es mit der Unterstützung, die
DU willst und nicht mit der Unterstützung, die Debian Dir
vorschreibt. Ich werde z.B. nie verstehen, warum ich bei manchen Debian
Paketen auf einem Server X11 Libs installieren muss... Das
disqualifiziert diese Distrie für mich.
cu
Steffen
.
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