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Verfasst am: Do Jul 01, 2004 7:19 am Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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It was Thu, 01 Jul 2004 05:58:39 +0200 when Richard W. Könning wrote:
> Alexander Skwar <from [at] alexander.skwar.name> wrote:
>
>>It was Tue, 29 Jun 2004 05:46:28 +0200 when Richard W. Könning wrote:
>>
>>> Lies das Unterstrichene, dann sollte klar sein, daß ich aus einem
>>> *Nicht*vorhandensein den Schluß ziehe.
>>
>>Ja, ich weiß. Aber worauf beziehst Du Dich denn? Das in Notepad keine
>>Signaturen vorhanden sind? Auf Mozilla kannst Du Dich ja nicht beziehen.
>>Gut, im Zuge des Threads wäre es logisch, wenn Du Dich auf Mozilla
>>beziehen wolltest. Tust Du aber nicht.
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Wie kommst Du auf diese merkwürdige Schlußfolgerung? Du hast selbst
> richtig erkannt, daß es keinen Grund für die Annahme gibt, daß ich
> mich nicht auf Mozilla beziehe.
Und worauf beziehst Du Dich? Auf Mozilla beziehst Du Dich *NICHT*, wenn Du
schreibst, das es keine Signaturmöglichkeit bei XPIs gäbe.
Alexander Skwar
--
Herzlichen Glückwunsch zum Namenstag, heute ist Volltrottel!
[Andreas Hirschberg in t-o.s]
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Verfasst am: Do Jul 01, 2004 11:42 am Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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Hallo Richard W. Könning, Du teiltest mit:
> >> Dieser Artikel zeigt, daß Ben Bucksch mit dem Begriff
> >> Risiko-Kompensation nichts anfangen kann. Ich zitiere:
> >
> >Risiko-Kompensation hat was mit speziellen Sicherheitsmechanismen zu
> >tun. Mozilla ist eine Anwendung (die per se mit weit sichereren
> >Konzepten umgesetzt ist als der IE, zu den speziellen, s.u.).
>
> <Parse error> Wenn Mozilla als ein Browser mit besseren
> Sicherheitsmechanismen angepriesen wird (wie z.B. Du es im obigen Satz
> tust), dann kann ein solcherart angepriesener Browser den Nutzer zur
> Risiko-Kompentsation verleiten.
Noch einmal: *JEDE* Anwendung, die es erlaubt, *ERWEITERUNGEN*, d.h.
Software, zu installieren, ist an dieser Stelle maximal so sicher, wie
die Software, die ich mir damit installiere. Das IST Risikokompensation,
ja, *AN DIESER STELLE* muss das Denken ders Nutzers einsetzen oder
"Softwareinstallation" muss von vornherein inaktiv sein.
> >> [Ben Bucksch schreibt:]
> >>
> >> |Sehr richtig. Eine gehörige Zahl von Benutzern zeigt genau diese
> >> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> >> |bodenlose Ignoranz. Und dagegen können wir nicht viel tun*. heise
> >> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> >Ja und? Andere installieren sämtliche von Microsoft per Mail zugesandten
> >Hotfixes. Soll mitunter wunderprächtig funktionieren, andere vertrauen
>
> Was soll jetzt diese merkwürdige Wurstigkeit?
???
> Natürlich kann man
> sagen, mir doch egal, ob sich die Mozilla-Nutzer ins Bein schießen.
> Jemandem mit dieser Einstellung kann es dann allerdings auch völlig
> egal sein, welche Qualitäten Mozilla in Sicherheitsdingen hat.
Eben, deswegen ist das bei diesen Nutzern in den Wind gepredigt, und
bitte wieder: Das trifft für *JEDE* Software zu, die Erweiterungen
erlaubt.
> >ihre Paypal- und Ebay-Accounts irgendwelchen aufpoppenden Fenstern an,
> >wieder andere ... Lösung für das konkrete Problem, s.o. (von Signatur
> >halte ich, das, was der Mainzer Professor schreibt, whitelist wäre eine
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Geht es etwas konkreter?
Ach ja? <6n3ecl0uq94l$.dlg [at] a.skwar.digitalprojects.com>
| Ein Zertifikat bescheinigt die Zusammengehörigkeit von Name und
| Schlüssel durch digitale Signatur eines Trust Centers auf den
| Datensatz (Schlüssel, Name, weitere Merkmale)
|
| und sonst nichts!
> dennoch halte ich das Weglassen von Signaturen für keine gute Idee.
Ich auch nicht, s.o.
> >Ergänzung aber keine Lösung: individuelle Add-Ons hätten dann keine
> >Berechtigung mehr).
>
> Wenn man ihre Vertrauenswürdigkeit nicht feststellen kann, dann muß
> man unter dem Blickwinkel der Sicherheit von ihner Installation
> abraten.
Ja. Tue ich. Ich "verbiete" es aber auch keinem.
> Deine Antwort klingt aber so, daß Du lieber nicht
> vertrauenswürdige Software einsetzt als auf Nummer sicher zu gehen und
> auf die Erweiterungen zu verzichten.
Nein, Du drehst mir die Worte im Mund um, ich möchte keinem
*vorschreiben*, das (nicht) zu tun.
> Dieser Thread dreht sich um diesen Kommentar, damit ist auch Dein
> Posting ein Kommentar zu diesem Kommentar (oder es ist off-topic).
Den Kommentar zu kommentieren ist off topic, über die Inhalte zu
sinnieren, nicht.
> Manche Menschen machen sich mehr Gedanken um die Software-Sicherheit
> ihrer Mitmenschen, so z.B. Jürgen Schmidt.
Ich auch. Aber im Sinne des "aufgeklärten Nutzers" und nicht mit
Forderungen, die an der Realität vorbeigehen, siehe die Bedeutung der
Signatur für Anwendungs-AddOns: Wenn ich jemandems (der Erweiterungen f.
Mozilla schreibt) Identität bestätige, möchte ich nicht die
Verantwortung für dessen Software übernehmen. DAS IST ABER GENAU DAS,
WAS M$ mit signierten ActiveX dem User einreden will, siehe Zitat des
Mainzer Professors.
> Verglichen mit Deinen
> obigen wurstigen Kommentaren ist sein Kommentar definitiv eine
> Meisterleistung (ohne Anführungszeichen).
> P.S.: Entweder willst Du weiterdiskutieren,
Tja, wenn Du meine "wurstigen" Kommentare abkannst :-(
W.
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Verfasst am: Do Jul 01, 2004 12:44 pm Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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Richard W. Könning schrieb:
> Ich glaube kaum, daß es jemals CAs gibt, die so etwas tun werden. Wenn
> der Software-Check so gründlich gemacht wird, daß er etwas taugt, dann
> wäre er prohibitiv teuer und käme daher insbesondere für
> OpenSource-Software nicht in Frage.
Bekannte Open Source Projekte könnten ihre eigenen Plugins zertifizieren.
Das damit auf die Software transferierte Vertrauen ist IMHO höher, als es
durch ein Blankozertifikat von Verisign sein kann.
> Außerdem sehe ich durchaus Sinn in "Blankozertifikaten": Wenn man dem
> Inhaber eines Blankozertifikats vertraut (weil man hinreichend viele
> Informationen über ihn hat, die ein Vertrauen rechtfertigen), dann
> ermöglicht dieses Zertifikat es, das Vertrauen auf ein Softwareobjekt
> auszudehnen, das mit dem zugehörigen privaten Schlüssel signiert
> wurde.
Das kann bei signierten Mails ganz gut gehen. Das Ausführen unbekannter
Software braucht jedoch ein höheres Mass an Vertrauen, ausserdem kann es
dort finanzielle Interessen geben, das Vertrauen zu missbrauchen. Im
Endeffekt verbleiben nur wenige Firmen, denen man vertrauen kann. Als
universelles Mittel zur Erzeugung von Glaubwürdigkeit sind Zertifikate, wie
sie heute gebraucht werden, nicht geeignet.
Anders ist es z.B. bei amtlichen Beglaubigungen, die auf Papier angebracht
sind (z.B. Papiergeld, amtlich beglaubigte Kopien etc.). Diese
Beglaubigungen sind selbst dann ultimativ vertrauenswürdig, wenn ihr
Inhaber nicht bekannt oder nicht unbedingt vertrauenswürdig ist. Wenn
E-Commerce irgendwann ernsthaft und sicher funktionieren soll, wird man
über den heutigen Zertifikatemechanismus nachdenken müssen, denn dieser
limitiert den Aktionsradius sicherheitsbewusster Konsumenten auf Anbieter,
denen er ultimativ vertraut (sei es Vertrauen in Software, wie bei Plugins,
Vertrauen, dass Daten nicht missbraucht werden, dass Dienstleistungen
zugeschriebene Eigenschaften erfüllen etc.). In der realen Welt ist dieses
hohe Vertrauen in der Regel nicht notwendig.
Technisch wäre heute schon vieles realisierbar, es ist kaum zu glauben, dass
z.B. der Zahlungsverkehr in der Praxis über die Angabe der
Kreditkartennummer funktioniert, auf der Basis irgendeines Zertifikates für
einen Webserver. Die vielen Designschwächen und die für Laien irreführende
Namensgebung (wie "Zertifikat", "Signatur", "sichere Verbindung" etc.) sind
eine wahre Freude für Betrüger.
Gruss
Roman
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Verfasst am: Do Jul 01, 2004 8:47 pm Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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Urs [Ayahuasca] Traenkner <urs.traenkner [at] rz.tu-ilmenau.de> wrote:
> Das ganze Signaturkram ist imvho groesstenteils nur als
> Wixvorlage gut.
Interessant, was die Stammbelegschaft hier für sexuelle Vorlieben hat...
.... ich wusste doch gleich, dass man schräg sein muss, um hier regel-
mäßig zu schreiben!
SCNR,
VB.
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Postfach 1540, 88334 Bad Waldsee
Phone +49-7524-996806 Fax +49-7524-996807
mailto:vb [at] x-pie.de http://www.x-pie.de
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Verfasst am: Do Jul 01, 2004 8:53 pm Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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Wolfgang Ewert <w.ewert2002 [at] gmx.de> wrote:
> Hallo Richard W. Könning, Du teiltest mit:
>> [den üblichen Schwachsinn]
> Noch einmal:
Ahem... ich unterbreche Eure interessante Diskussion ja nur ungern, aber...
.... ich habe gehört, wenn man mehr als zwanzig Mal versucht zu erklären,
und die Gegenstelle anwortet immer noch mit Freizeichen, dann hat man
früher mal im sogenannten Nutznetz (Denglisch: Jusnett) eine amtliche
Merkbefreiung ausgestellt.
Das ist ein Formular, was Kris Köhntopp hier eingeführt hat, Ihr findet
es auf:
http://kris.koehntopp.de/inkomploehntopp/00000.html
Nur so als Anmerkung, natürlich. Nicht, dass Ihr Euch aufgefordert
fühlen solltet, selbstverständlich könnt Ihr alles auch noch weitere
20, 30 Mal oder 1.000 oder 100.000 Mal wieder und wieder gleich er-
klären. Das ist kein Problem, wirklich, man kann auch Threads filtern.
Wollt nur unverbindlich drauf hinweisen, ja?
Viele Grüße,
VB.
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Verfasst am: Do Jul 01, 2004 11:09 pm Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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Hallo,
Richard W. Könning <Richard.Koenning [at] t-online.de> wrote:
> Juergen Ilse <juergen [at] usenet-verwaltung.de> wrote:
>>Es macht keinen Sinn, ein prinzipielles Problem saemtlicher Software
>>als "auf Webrowser-Plugins beschraenkt" beschreiben zu wollen (nur,
>>weil man dann mit einer Schlagzeile wie "Mozilla unsicher" aufwarten
>>kann ...).
> Für die Zielgruppe des Kommentars macht es Sinn.
Keineswegs.
> Wäre der Kommentar allgemein gehalten worden (indem man ihn z.B. auf
> den letzten Satz reduziert hätte), dann wäre er zum einen Ohr rein-
> und zum anderen wieder rausgegangen und nach 10 Minuten hätte ihn der
> allergrößte Teil der Leserschaft vergessen.
Und welche Wirkung hat er jetzt? Die DAUs, die auch mit einem allgemein
gehaltenen Artikel Probleme gehabt haetten, sagen sich nun (als Konsequenz
des Artikels) "Mozilla ist unsicher, als nehme ich doch IE" und aendern
ihr Verhalten im Netz *nicht* (ebenso wie sie "signiertes Active-X" grund-
saetzlich fuer sicher und unschaedlich halten werden ,*unabhaengig* vom
Zertifikatsausstellern oder anderen Feinheiten). Das sind die Leute, die
egal mit welchem Browser ohnehin in spaetestens 10 Minuten aus ihrem
Rechner eine Wurm-Farm gemacht haben, das Netz mit allem moeglichen
Muell vollsabbern und ja "voll krass sicher sind, wegen PFW und Viren-
scanner" (und dass sie den eben manchmal ausknipsen muessen, damit
E-Donkey oder dergleichen funktioniert, aendert ja nicht an der Sicher-
heit fuer die restliche Zeit ...).
> Daß der Kommentar, so wie er verfaßt wurde, mangelndes Aufsehen erregt
> hat, kann man nun wirklich nicht behaupten .
Er hat nur mangelhafte Informationen verstreut (auch, wenn ein kompe-
tenter Leser durchaus ein paar korrekte Informationen in dem Artikel
hat finden koennen ...).
Tschuess,
Juergen Ilse (juergen [at] usenet-verwaltung.de)
--
Merke: Die N. ist eine FAQ zur Frage: "Warum nennen mich alle PLONK?"
Oliver Gassner in dsnu ueber die Netiquette.
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Verfasst am: Do Jul 01, 2004 11:22 pm Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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Hallo Volker Birk, Du teiltest mit:
> Wolfgang Ewert <w.ewert2002 [at] gmx.de> wrote:
> > Noch einmal:
> Merkbefreiung ausgestellt.
Stimmt. Mist. OberDoppelRiesen%&_=
.
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Verfasst am: Fr Jul 02, 2004 5:33 am Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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Roman Racine <roman.racine [at] gmx.de> wrote:
>Richard W. Könning schrieb:
>
>> Ich glaube kaum, daß es jemals CAs gibt, die so etwas tun werden. Wenn
>> der Software-Check so gründlich gemacht wird, daß er etwas taugt, dann
>> wäre er prohibitiv teuer und käme daher insbesondere für
>> OpenSource-Software nicht in Frage.
>
>Bekannte Open Source Projekte könnten ihre eigenen Plugins zertifizieren.
>Das damit auf die Software transferierte Vertrauen ist IMHO höher, als es
>durch ein Blankozertifikat von Verisign sein kann.
Es kommt darauf an, wie gut man (im Vergleich zu einer CA) in der Lage
ist, das selbstsignierte Zertifikat des jeweiligen OpenSource-Projekts
zu authentifizieren (im Grunde reicht dann der Public-Key, das
Zertifikat ist dann nur noch Transport-Verpackung). Für Firmen mag die
Möglichkeit, prinzipiell VeriSign und Co. verklagen zu können, einen
gewissen zusätzlichen Reiz bieten.
>Das kann bei signierten Mails ganz gut gehen. Das Ausführen unbekannter
>Software braucht jedoch ein höheres Mass an Vertrauen, ausserdem kann es
>dort finanzielle Interessen geben, das Vertrauen zu missbrauchen. Im
>Endeffekt verbleiben nur wenige Firmen, denen man vertrauen kann.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
So ist es.
>Technisch wäre heute schon vieles realisierbar, es ist kaum zu glauben, dass
>z.B. der Zahlungsverkehr in der Praxis über die Angabe der
>Kreditkartennummer funktioniert, auf der Basis irgendeines Zertifikates für
>einen Webserver.
Zahlungsverkehr per Kreditkarte funktioniert deswegen im Internet,
weil der Händler normalerweise keine Einlösungsgarantie bekommt (es
gibt zwar afaik mindestens ein Urteil in D, wo ein Händler doch eine
Einlösung erstreiten konnte; über die allgemeine Anwendbarkeit des
Urteils weiß ich aber leider nichts), wenn er keinen unterschriebenen
Papierbeleg beim Kreditkartenunternehmen abliefert. Wenn einem Kunden
nicht nachgewiesen werden kann, einen entsprechende Bestellung
aufgegeben zu haben, dann ist er nicht zahlungspflichtig (auch wenn
man manchmal Kreditkartenunternehmen per Anwalt auf diesen Umstand
aufmerksam machen muß ). Das Risiko trägt also der Händler.
SSL ist für Kreditkartentransaktionen aus Kundensicht unnötig, wenn
man davon absieht, daß es recht lästig werden kann,
Kreditkartenbelastungen zurückweisen zu lassen. Da das den meisten
Leuten in dieser Form nicht klar ist, werben Händler mit SSL als
Sicherheitsmechanismus, um dem Kunden ein warmes Gefühl zu vermitteln.
Ciao,
Richard
--
Dr. Richard Könning Heßstraße 63
Tel.: 089/5232488 80798 München
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Verfasst am: Fr Jul 02, 2004 5:33 am Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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Alexander Skwar <from [at] alexander.skwar.name> wrote:
>It was Thu, 01 Jul 2004 05:58:39 +0200 when Richard W. Könning wrote:
>
>> Alexander Skwar <from [at] alexander.skwar.name> wrote:
>>
>>>It was Tue, 29 Jun 2004 05:46:28 +0200 when Richard W. Könning wrote:
>>>
>>>> Lies das Unterstrichene, dann sollte klar sein, daß ich aus einem
>>>> *Nicht*vorhandensein den Schluß ziehe.
>>>
>>>Ja, ich weiß. Aber worauf beziehst Du Dich denn? Das in Notepad keine
>>>Signaturen vorhanden sind? Auf Mozilla kannst Du Dich ja nicht beziehen.
>>>Gut, im Zuge des Threads wäre es logisch, wenn Du Dich auf Mozilla
>>>beziehen wolltest. Tust Du aber nicht.
>> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>> Wie kommst Du auf diese merkwürdige Schlußfolgerung? Du hast selbst
>> richtig erkannt, daß es keinen Grund für die Annahme gibt, daß ich
>> mich nicht auf Mozilla beziehe.
>
>Und worauf beziehst Du Dich? Auf Mozilla beziehst Du Dich *NICHT*, wenn Du
Ich beziehe mich auf Romans Äußerung in
<2jotcjF13msmgU1 [at] uni-berlin.de>:
|Signaturen nach dem heute z.B. im IE implementierten Signaturschema kannst
|du vergessen.
aus der ich geschlossen habe, daß er keinen Sinn darin sieht, einen
Signaturmechanismus zu nutzen. D.h. selbst wenn es bei XPI einen
Signaturmechanismus gibt, rät er von der Benutzung ab. Für seine
Behauptung und meine Antworten darauf ist es also nebensächlich, ob
XPI einen Signaturmechanismus besitzt oder nicht. Damit ist auch Dein
Einwand, daß XPI einen solchen Mechanismus besitzt, für diesen
Subthread ohne Bedeutung.
Ciao,
Richard
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Dr. Richard Könning Heßstraße 63
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Verfasst am: Fr Jul 02, 2004 5:33 am Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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Juergen Ilse <juergen [at] usenet-verwaltung.de> wrote:
>Richard W. Könning <Richard.Koenning [at] t-online.de> wrote:
>> Wäre der Kommentar allgemein gehalten worden (indem man ihn z.B. auf
>> den letzten Satz reduziert hätte), dann wäre er zum einen Ohr rein-
>> und zum anderen wieder rausgegangen und nach 10 Minuten hätte ihn der
>> allergrößte Teil der Leserschaft vergessen.
>
>Und welche Wirkung hat er jetzt? Die DAUs, die auch mit einem allgemein
>gehaltenen Artikel Probleme gehabt haetten, sagen sich nun (als Konsequenz
>des Artikels) "Mozilla ist unsicher, als nehme ich doch IE" und aendern
>ihr Verhalten im Netz *nicht* (ebenso wie sie "signiertes Active-X" grund-
>saetzlich fuer sicher und unschaedlich halten werden ,*unabhaengig* vom
>Zertifikatsausstellern oder anderen Feinheiten). Das sind die Leute, die
>egal mit welchem Browser ohnehin in spaetestens 10 Minuten aus ihrem
>Rechner eine Wurm-Farm gemacht haben, das Netz mit allem moeglichen
>Muell vollsabbern und ja "voll krass sicher sind, wegen PFW und Viren-
>scanner" [...]
Bei den letztgenannten Leuten schadet es nichts, wenn sie zum IE
zurückkehren (weil sie den Kommentar nicht richtig verstanden haben),
da sie, wie Du es beschreibst, ihren Rechner so oder so in eine
Wurm-Farm verwandeln. Für das Mozilla-Projekt wäre dies sogar positiv
zu bewerten, da im anderen Fall, wenn sie die Wurm-Farm unter
Verwendung von Mozilla einrichten, dies von vielen Leuten zu einer
(unberechtigten) Kritik an Mozilla verwendet würde.
Und ich denke, daß es zwischen extremem DAU und 'Experten' eine
Personengruppe gibt, die die richtige Lehre aus dem Kommentar zieht,
d.h. weiterhin bei Mozilla bleibt, aber zusätzlich das eigene
Verhalten etwas überdenkt. Insgesamt sehe ich eine Reihe von positiven
Aspekten und kaum negative.
>> Daß der Kommentar, so wie er verfaßt wurde, mangelndes Aufsehen erregt
>> hat, kann man nun wirklich nicht behaupten .
>
>Er hat nur mangelhafte Informationen verstreut (auch, wenn ein kompe-
>tenter Leser durchaus ein paar korrekte Informationen in dem Artikel
>hat finden koennen ...).
Wenn er einige Leute zum Überdenken des eigenen Verhaltens gebracht
hat, dann hat sich der Kommentar schon gelohnt. Wirklich nennenswerte
negative Aspekte sehe ich beim Kommentar nicht (wenn man davon
absieht, daß er Leute nicht sonderlich gut aussehen läßt, die den
Mozilla als IE-Alternative verkauft haben, mit der man ohne eigenes
Zutun sicher ist).
Ciao,
Richard
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Verfasst am: Fr Jul 02, 2004 5:33 am Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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Alexander Skwar <from [at] alexander.skwar.name> wrote:
>It was Thu, 01 Jul 2004 05:58:36 +0200 when Richard W. Könning wrote:
>
>>>Du ödest an. Es geht nicht um Mozilla. Es ist kein Mozilla Problem.
>>
>> Natürlich ist es ein Mozilla-Problem.
>
>Stimmt. Und ein WinAMP Problem. Und ein IE Problem. Und ein Real Player
>Problem. Und ein wget Problem. Und ein Lynx Problem. ....
Du meinst also, man darf nicht über Sicherheitsprobleme bei
Autohersteller X reden, weil es bei Autohersteller Y auch
Sicherheitsprobleme gibt? Merkwürdige Einstellung (außer man ist ein
Vertreter von Autohersteller X ).
Ciao,
Richard
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Verfasst am: Fr Jul 02, 2004 5:33 am Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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Alexander Skwar <from [at] alexander.skwar.name> wrote:
>It was Thu, 01 Jul 2004 05:58:35 +0200 when Richard W. Könning wrote:
>
>> . Und ich verstehe immer noch nicht die Aufregung über diesen
>> Kommentar,
>
>Ein allgemeines Problem wird so dargestellt, als ob es ein Mozilla Problem
>sei.
Ist es ja auch. Allgemeine Probleme haben es an sich, daß sie
insbesondere auch im speziellen ein Problem sind. Und allgemeine
Probleme lassen sich viel besser erklären, wenn man dies an einem
speziellen Beispiel tut.
Ciao,
Richard
--
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Verfasst am: Fr Jul 02, 2004 6:42 am Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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It was Fri, 02 Jul 2004 05:33:15 +0200 when Richard W. Könning wrote:
> Alexander Skwar <from [at] alexander.skwar.name> wrote:
>
>>It was Thu, 01 Jul 2004 05:58:36 +0200 when Richard W. Könning wrote:
>>
>>>>Du ödest an. Es geht nicht um Mozilla. Es ist kein Mozilla Problem.
>>>
>>> Natürlich ist es ein Mozilla-Problem.
>>
>>Stimmt. Und ein WinAMP Problem. Und ein IE Problem. Und ein Real Player
>>Problem. Und ein wget Problem. Und ein Lynx Problem. ....
>
> Du meinst also, man darf nicht über Sicherheitsprobleme bei
> Autohersteller X reden,
Klar darf und soll man das. Nur ist das kein Sicherheitsproblem von
Autohersteller X. Das ist ein Sicherheitsproblem der Strasse. Dieses
Problem dann als Sicherheitsproblem von Autohersteller X darzustellen (was
ju gemacht hat, selbst wenn Du anderes gelesen hast), ist schlicht falsch.
Alexander Skwar
--
panic("sun_82072_fd_inb: How did I get here?");
2.2.16 /usr/src/linux/include/asm-sparc/floppy.h
.
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Verfasst am: Fr Jul 02, 2004 6:44 am Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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It was Fri, 02 Jul 2004 05:33:16 +0200 when Richard W. Könning wrote:
> Bei den letztgenannten Leuten schadet es nichts, wenn sie zum IE
> zurückkehren
Doch, tut es. Im Grunde ist jeder nicht-IE Nutzer wichtig damit Anbieter
merken, das es noch andere Browser als IE gibt (um dem Monopol entgegen zu
wirken).
Alexander Skwar
--
panic ("Splunge!");
2.2.16 /usr/src/linux/drivers/scsi/psi240i.c
.
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Verfasst am: Fr Jul 02, 2004 6:45 am Titel: Browser-Idylle futsch ... |
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It was Fri, 02 Jul 2004 05:33:17 +0200 when Richard W. Könning wrote:
> Alexander Skwar <from [at] alexander.skwar.name> wrote:
>
>>It was Thu, 01 Jul 2004 05:58:35 +0200 when Richard W. Könning wrote:
>>
>>> . Und ich verstehe immer noch nicht die Aufregung über diesen
>>> Kommentar,
>>
>>Ein allgemeines Problem wird so dargestellt, als ob es ein Mozilla Problem
>>sei.
>
> Ist es ja auch.
Nein, ist es nicht. Zumindest nicht mehr, als es ein http Problem ist.
Alexander Skwar
--
Sig zum kaufen oder mieten gesucht.
Angebote an: sig.for.askwar [at] spamgourmet.com
.
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